Weblinks einerlei – nofollow!

nofollow für Affiliate-Links

Das „nofollow“ Tag…

Ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder andere denkt: „Was ist das denn? Noch nie gehört…“
Und trotzdem hat er einen Blog am Start und ist vielleicht auch noch als Affiliate-Marketer unterwegs. Aber genau dafür ist es wichtig – wichtig zu wissen, was es mit dem „nofollow“ Tag so auf sich hat…

Was ist das „nofollow“ Tag und wozu brauche ich es?

Google schreibt auf seinen Supportseiten, dass nach deren Richtlinien bestimmte Links per „nofollow“ zu kennzeichnen sind, was in HTML dann etwa so aussieht:

<a href=“link-dem-nicht-gefolgt-werden-soll“ rel=“nofollow“>hier klicken</a>

Dabei erkennt der Google-Bot, der eine Seite immer wieder crawlt und für die Suche indiziert, dass er diesem Link nicht folgen soll. Es sei denn, du hast diese Seite oder den betreffenden Beitrag schon per Meta-Tag auf „nofollow“ gesetzt – dann kannst du dir das für die einzelnen Links sparen. Das sähe dann im Quelltext deines Beitrages etwa so aus:

<meta name=“robots“ content=“nofollow“/>

Da du das aber vermutlich für die wenigsten deiner Seiten kategorisch so einstellst, bleibt dir nur das Setzen des „nofollow“ Tags auf Basis der einzelnen Links…

Und welche Links muss ich per „nofollow“ kennzeichnen?

Für 3 Arten von Links möchte Google gerne diese Kennzeichnung haben:

  • Bezahlte Links,
  • nicht vertrauenswürdige Inhalte,
  • für die Suchmaschine sinnlose Links.

Unter „bezahlte Links“ fallen auch Affiliate-Links, was gerade Neulinge nicht wissen oder missachten. Du weißt es nun besser, und wirst zukünftig die Links zu Amazon & Co. entsprechend kennzeichnen.
„Nicht vertrauenswürdige Inhalte“ sind Seiten, die du zwar verlinkst, denen du aber deinen Page Rank nicht weitergeben willst. Das trifft oft auch für Links zu, die via Kommentare auf deiner Webseite landen – nicht zuletzt können das auch SPAM-Kommentare sein.
„Sinnlose Links“ dagegen sind Links, denen die Suchmaschine nicht folgen kann, da z.B. ein LogIn erforderlich wäre, um die dahinter liegen Inhalte zu sehen (z.B. private Bereiche, Foren, etc.).

Muss ich dafür immer am HTML-Code rumfingern?

Nein, das ist nicht nötig – zumindest, wenn du mit WordPress unterwegs bist. Zum einen hast du die Möglichkeit, das PlugIn Ultimate NoFollow zu installieren, mit dem du bequem per Häkchen bestimmen kannst, ob der gerade von dir erstellte oder bearbeitete Link ein rel=“nofollow“ bekommen soll. Oder du verwendest das wpSeo*-PlugIn, das ebenfalls deinen Editor um diese Funktionalität erweitern kann.
Eine längere Liste von – meiner Ansicht nach – sinnvollen WordPress-PlugIns findest du in diesem Beitrag.

Grundsätzlich hast du Glück, in der heutigen Zeit mit diesem Problem konfrontiert zu werden, denn zu früheren Zeiten war es deutlich schwieriger, einzelne Links zu kennzeichnen, um sie von der Verfolgung durch Suchmaschinen-Crawler oder -Bots auszuschließen.
Also hier mal wieder ein Beweis dafür, dass früher nicht alles besser war 🙂 …

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