Was ist MSM?

MSM ist die Abkürzung für Methylsulfonylmethan, das chemisch korrekter Dimethylsulfon heißt und die Formel (CH3)2SO2 besitzt.
Als Trivialname dafür ist auch „organischer Schwefel“ gebräuchlich, und genau das ist es, eine Schwefelverbindung, die dem Organismus als Baustein dient und als Teil unserer Nahrung auch täglich von uns aufgenommen wird. Man geht in Deutschland davon aus, dass unsere Nahrung ausreichend MSM enthält, so dass wir unter keinem Mangel leiden. Dies ist aus meiner Sicht aber leider nicht so, da der ursprünglich Anteil von MSM an unserer Nahrung durch deren Lagerung, Verarbeitung oder Erhitzen stark abnimmt und so der tägliche Bedarf unseres Körpers bei den meisten von uns regelmäßig eben doch nicht gedeckt wird.




Deshalb wird häufig im Fachumfeld und sogar von einigen Ärzten geraten, zusätzlich MSM in Form eines Nahrungsergänzungsmittels einzunehmen, so dass uns der Markt dazu mittlerweile ein facettenreiches Angebot zur Verfügung stellt. So tummeln sich auf diesem Gebiet verschiedene Anbieter, die wiederum verschiedene Darreichungsformen vertreiben – Pillen, Pulver und Kapseln, und letztere wieder mit verschiedenen Füllmengen.
Das günstigste Angebot hierbei ist, MSM direkt als Pulver in Mengen von ein Kilogramm oder mehr zu erwerben.

Haben wir denn einen Mangel an Schwefel bzw. MSM?

Tatsächlich ist das schwer zu sagen, da sich hierbei die Aussagen renommierter Experten wild widersprechen.
Im Zweifel sollte das jeder für sich selbst mal ausprobieren: Wenn der Körper nach Einnahme von zusätzlichem MSM mit Entgiftungsprozessen beginnt, scheint ein Mangel vorzuliegen. Da MSM in der Lage ist, eben auf Zellebene die Entsorgung von eingelagerten oder allgemein abzuführenden Schadstoffen zu verbessern, kann bei höheren Dosen zu Beginn eine Körperreaktion stattfinden – von plötzlich auftretenden Pickeln bis hin zu leichten Kopfschmerzen. Bei fortwährender Einnahme von zusätzlichem MSM lassen diese Symptome aber nach 2 – 4 Wochen wieder nach. Auch hilft es, bei auftretenden Entgiftungserscheinungen die tägliche Dosis erst nur langsam zu steigern: Das heißt, einfach mit 1 Gramm pro Tag anfangen, und dann über die Zeit langsam auf 8 – 20 Gramm erhöhen. Manche Menschen nehmen täglich sogar bis zu 40 Gramm MSM zu sich – eine hohe Dosis ist nach gängiger Meinung aber völlig ok, da eine Überdosierung in dieser Größenordnung sehr unwahrscheinlich ist (zumindest, sobald der Körper entgiftet ist). Die letale Menge LD50 von MSM liegt bei 17,5 Gramm pro Kilogramm des Körpergewichts.

Wie nimmt man das MSM in Pulverform denn am besten ein?

Wenn man sich entschlossen hat, das Experiment zu wagen und MSM einmal selbst ausprobieren will, kann davon 1 Kilogramm für knapp 13 EUR im Handel erworben werden, z.B. bei Amazon* (siehe Abbildungen).

Wer dagegen mehr dafür zahlen möchte, hat natürlich dann damit eine riesige Auswahl an weiteren Anbieter mit teilweise deutlich höheren Preisen.
Da MSM selbst recht bitter schmeckt, nehmen es die meisten in Fruchtsäften unter gerührt zu sich. Es geht aber auch mit Zitronen‑ oder Limettensaft und schmeckt, wenn man es noch ein wenig süßt, ähnlich wie „Bitter Lemon“. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an den bitteren Geschmack – und für manche ist das gar völlig ok, weil sie es eh gerne bitter mögen.

Was macht MSM noch so?

Neben den oben beschriebenen Entgiftungen des Körpers – auch auf Zellebene – soll MSM das Wundermittel schlechthin sein – es hilft wohl so ziemlich gegen alles: Gegen Gelenkschmerzen, gegen Rückenschmerzen, gegen Krankheiten, weil es das Immunsystem stärkt, darunter auch Pilzerkrankungen der Haut und Nägel. Es wirkt entzündungshemmend und schmerzreduzierend – in den USA gilt es gar als Alternative zu schädlicheren Schmerztherapien, eben als „sanfte“ Therapie. Auch ist man in den USA viel weiter, was die Erforschung und die Anwendung von MSM angeht, während es in Deutschland eher noch ein Nischendasein fristet und nur in Insiderkreisen zur Unterstützung eines gesunden und ausgewogenen Lebensstil empfohlen wird.

Grundsätzlich wirkt MSM bei jedem Menschen anders, da ja keiner von uns gleich dem anderen ist. Deshalb ist auch die sinnvolle Dosis von Mensch zu Mensch verschieden, so dass im Zweifelsfall nur das eigene Ausprobieren hilft.

Und abschließend möchte ich noch ergänzen: Ich nehme es auch – sonst wäre ich nicht auf die Idee gekommen, diesen Beitrag zu schreiben. Da ich aber denke, dass jeder davon profitieren kann und sollte, gilt MSM meine klare Empfehlung.
Ein weiterer Artikel von mir und meinen Erfahrungen zu MSM mit dem Titel „MSM – ein Selbstversuch und Erfahrungsbericht“* findet sich auf PageWizz.com*.

Hinweis – muss leider sein
Da ich weder Arzt noch Apotheker bin, können meine Ratschläge bei Beschwerden oder gesundheitlichen Problemen einen Arztbesuch nicht ersetzen. Ich übernehme auch weder die Verantwortung für die beschriebene Wirkung oder Wirksamkeit des oben genannten Produkts noch hafte ich für auftretende Probleme. Jeder, der den oben genannten Empfehlungen folgt, handelt dabei also vollkommen eigenverantwortlich.

 




 

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