SEO-Hilfe

Du hast mühevoll deine erste Webseite aufgesetzt und stehst nun vor dem Problem, dass keiner vorbei kommt – außer vielleicht ein paar Bots, die sich durch deine Beiträge crawlen. Aber keine Leser, niemand, null, nada. Dabei ist sie doch unter diesem schönen Domain-Namen erreichbar, den du dir sooo lange überlegt hast und den du glücklicherweise auch registrieren konntest, weil er noch frei war. Man kann deine Seite aufrufen – nur,… niemand macht das.
Und die Suchmaschinen? Selbst dann, wenn du es per Google probierst, findest du die Seite nur über deinen Domainnamen – sonst überhaupt nicht. Aber deinen Domainnamen kennt ja keiner, deshalb sucht auch niemand danach. Soweit hast du das Dilemma erkannt und verstanden…, aber was jetzt machen?

Disclaimer

Ich bin weder SEO Experte noch SEO Guru, sondern habe mir im letzten Jahr lediglich diverse Ansätze und Strategien durchgelesen und erarbeitet. Was ich hier schreibe, sind mehr oder weniger die Grundlagen, die für mich und meine Webseiten funktioniert haben bzw. noch funktionieren. Selbst von diesen Basics sind einige Ansätze in der SEO-Community umstritten á la „das funktioniert heute nicht  mehr“ oder „Backlinks braucht man heute nicht mehr“ oder „guter Content ist das wichtigste SEO-Instrument“…

Klar muss dir sein, dass SEO ein „moving target“ ist, d.h. was heute gut geht, kann schon morgen nach hinten losgehen. Deshalb sollte alles, was du in Richtung SEO mit deiner Webseite anstellst, mit Augenmaß und maßvoll sein. Oder letzteres etwas anders ausgedrückt: „Viel hilft viel“ ist bei SEO mit Sicherheit der falsche Ansatz!

Solltest du aufgrund meines Beitrages Dinge machen, die deine Seite versenken und bei Google verbrennen, so trägst du selbst dafür alle Verantwortung – anders herum: Alles, was du meinst, unter der „Flagge“ SEO mit deiner Webseite veranstalten zu müssen, geschieht auf dein eigenes Risiko hin – weder übernehme ich die Verantwortung noch hafte ich dafür.

Webseite bekannt machen

Erste Schritte mit Katalogen

Eigentlich sollte es hier ja um SEO gehen, trotzdem wird das hier nicht alleine stehen können, zumal alles irgendwie ineinander greift: Also – ein „Bekannt-machen“ im Netz ist durchaus zielführend für dich und dein Problem… Aber, was bedeutet das „Bekannt-machen“ denn nun konkret?
Naja, früher hat man neue Seiten in zahlreiche Webkataloge eingetragen… und das geht tatsächlich auch heute noch (hierzu zähle ich auch rss-Portale, Blog-Listen und -verzeichnisse, Linklisten, etc). Aber übertreibe es nicht, da viele dieser Seiten nicht das beste Standing bei den Suchmaschinen haben – zuuuu viiieeele dieser Einträge wären also kontraproduktiv. Wenn du schon vorher wissen willst, wie es um ein bestimmtes Verzeichnis der Wahl so steht, kannst du es im MOZ-Siteexplorer checken, wo du auch den „SPAM-Level“ der jeweiligen Domain erahnen kannst.

Social Networks und auf anderen Seiten

Auch hast du sicher einen Twitter-, einen Facebook-, einen Instagram-, einen Snapchat– und einen Pinterest-Account? Wenn nicht, dann bitte alle mal nach und nach anlegen und schließlich langsam füllen und ausbauen. Und dann dort auch immer die Beiträge deiner Webseite posten bzw. verlinken (natürlich nur, wenn es irgendwie Sinn ergibt). Je mehr du an verschiedenen Stellen sichtbar wirst, desto eher klickt sich jemand zu deiner Seite durch.
Und dann suche dir im Netz die Leute (hier hilft dir Google auf jeden Fall dabei), die ebenfalls das Thema deiner Webseite bedienen – oder zumindest ein ähnliches Thema, das zu deinem Thema passt. Schau, ob du deine Seite dort ebenfalls verlinken kannst, z.B. in einem Kommentar – oder nimm Kontakt mit dem Betreiber auf, vielleicht entsteht ja eine Kooperation, die auch deiner Webseite mehr Sichtbarkeit verschafft.

Beim „Bekannt-Machen“ darf aber auch eines nicht fehlen: Das Eintragen deiner Webseite in den Webmastertools (WMT) von Google (ich will das hier nicht weiter ausführen, weil das vom Umfang her ein eigener Artikel ist – google deshalb einfach nach „Webmastertools“ und „Webseite anmelden“ o.ä.).
Das Eintragen in den WMT hilft dir, dass Google deine Seite sofort kennt (nimm es bitte nicht zu wörtlich: Sofort kann schon mal 3-5 Tage dauern…), neue Artikel/Unterseiten/Beiträge auch in den Index aufnimmt – sprich: Das deine ganzen Beiträge deiner Webseite überhaupt gefunden werden. Überlässt du das dem Zufall (denn Google kommt schon irgendwann mal vorbei), kann das noch gaaanz lange dauern. Also solltest du immer jede Seite und jeden Beitrag bei Google einreichen und am besten auch immer mal eine aktuelle Sitemap deiner Webpräsenz hochladen…

Jetzt aber: SEO

Zunächst: Was ist eigentlich SEO und warum sprechen fast alle darüber? Also, es sprechen fast alle drüber, weil es sooo wichtig ist! Konkret steht SEO für „search engine optimization“ und ist Teil von SEM, dem „search engine marketing“. In einer Gleichung würde man schreiben:

SEM = SEO + SEA

…, wobei SEA für „search engine advertising“ steht, was Geld kostet, weil du da quasi Werbeanzeigen schaltest.
SEO dagegen ist etwas, das kein Geld kostet, dir aber Besucher bringt, wenn sie dich dann endlich auch bei Google finden, falls sie nach Themen suchen, die du auf deiner Webseite bedienst bzw. in Beiträge abhandelst. Der per SEO gewonnen Besucherstrom („Traffic“) ist somit kostenlos – solange du niemanden für dein SEO beauftragst, aber nicht pauschal umsonst. Denn es kostet dich Zeit, oft auch sehr viel Zeit. Aus meiner Sicht ist der Traffic per SEO ein kostenloses Abfallprodukt des Geschäftsmodells der Suchmaschinenbetreiber. Also kann man sagen:

SEO = kostenlose Werbung für deine Webseite

Denn, wenn du Geld zahlst, kommst du auch ganz nach vorne (ähnlich in den Verzeichnissen, bei denen du für eine prominente oder hervorgehobene Positionierung auch Geld bezahlen musst)…

Wie mache ich denn jetzt SEO?

…fragst du dich nun bestimmt – wenn nicht, dann ist der Beitrag für dich ungeeignet, weil du schon weißt, wie es geht. Aber: Wenn du es noch nicht weißt, hier mein durchaus ernstgemeinter erster Tipp: Übertreibe es nicht.

Alles, was du machst, sollte nach außen immer natürlich wirken, so dass du am Ende tatsächlich dein Ziel erreichst und nicht das Gegenteil davon: Du willst gefunden werden – und nicht dafür bestraft, dass du eine spammige Webseite am Start hast, die Google nicht mehr mag. Denn dann findet dich am Ende auch keiner mehr, weil du wieder aus dem Index fliegst oder zumindest nicht auf den ersten 10 Ergebnisseiten (SERP – „search engine result page/s“) von Google auftauchst. Aber zurück zur Überschrift: Wie macht man das?

Deine Seiten oder auch deine Domain – sprich die gesamte Webseite – behandeln ein Thema oder einige Themen und Unterthemen, zu denen du natürlich im Netz gefunden werden willst. Deshalb ist bei jedem deiner Beiträge auch erkennbar, um was für ein Thema es geht. Also steht es in den Überschriften, im Link bzw. in der Url der jeweiligen Seite (ich hoffe, du hast „sprechende Urls“ – und keine kryptischen Verweise?) – wenn nicht, dann darfst du jetzt deine vorhandenen Seiten umbauen und bei neuen Beiträgen den Fokus darauf legen, dass an den oben aufgeführten Stellen immer wieder erkennbar ist, worum es geht. Das Thema steht aber auch in den Meta-Daten deiner Seite. Metadaten, das sind kleine Snippets (genauer: Tags), die du als „durchs Web browsender“ Besucher nicht oder nur teilweise siehst. Erst, wenn du dir den Quelltext der gerade besuchten Webseite anschaust, wirst du sehen, dass da oft viiieeel mehr steht, als im grafischen Fenster deines Browsers zu sehen ist. Aber gerade diese Daten werden von Google teilweise ebenfalls ausgewertet, um eine „Ahnung“ davon zu bekommen, was auf deiner Webseite so alles behandelt wird…
Diese Metatags bekommst du bei WordPress (ja, wir machen hier WordPress 🙂 ) mit einem PlugIn rein: Bist du ein Spar-Fuchs, installierst du dir Yoast (und fängst dir noch ein paar Performance-Nachteile ein) oder du verwendest das kostenpflichtige WP SEO* (das aus meiner Sicht das performanteste SEO PlugIn am Markt ist). Aber denkt dabei immer an folgenden Satz:

Installing an SEO plugin in WordPress is not SEO!

[Anne A. Ward in „The SEO Battlefield“]

Da Performance auch mit in die Bewertung der Suchmaschinen einfließt – und damit ins Ergebnis, ob du gefunden wirst oder nicht –, wirst du dich früher oder später auch diesem Thema zuwenden. Vorher aber stehen die einfacheren Maßnahmen an:

  • onpage“ Optimierungen,
  • offpage“ Maßnahmen…

Onpage SEO

Neben der oben erwähnten Sitemap, die du bei Google über die Webmastertools einreichst, gehört dazu eine durchdachte Struktur der Webseite: Wie sind die Themen aufgebaut, wie die Unterseiten und Beiträge/Artikel? Wichtig ist, dass die Inhalte untereinander schön und logisch verlinkt sind, so dass sowohl Besucher als auch die Crawler der Suchmaschinen sich durch alle Seiten klicken können und so jede Seite auf deiner Webpräsenz nur durch das Folgen der internen Links finden bzw. erreichen. Schon hierbei gilt: Je mehr interne Links ein Beitrag auf deiner Seite bekommt, desto wichtiger scheint er zu sein. Im Linktext bringst du dann auch bitte den Namen des Beitrags oder des Themas unter, und schreibst nicht etwa „hier“… Kommen neue Seiten oder Beiträge hinzu, solltest du deshalb auch an passenden Stellen in älteren Beiträgen die neuen verlinken. In deinen neuen Beiträgen verweist du via Links auf einige passende der älteren Beiträge usw. Hältst du das einigermaßen durch, entsteht mit der Zeit eine schöne interne Linkstruktur.

Ist hier schon Schluss? Nein. Auch die Beitragsbilder bedürfen einer genaueren Betrachtung. Schreib in den Title- und Alt-Attributen rein, was auf den Bildern zu sehen ist bzw. auch, was das Thema deines Beitrages ist. Das Alt-Attribut wird angezeigt, wenn das Bild an dieser Stelle aus irgendeinem Grund nicht angezeigt werden kann, das Title-Attribut wird angezeigt, wenn du mit dem Mousezeiger über dem Bild verweilst. Aber: Der Crawler der Suchmaschine sieht immer beides – und das Thema kann damit mehr an Gewicht gewinnen, wenn du es hier richtig benennst. Du wirst dadurch aber ggf. auch besser über die Bildersuche gefunden, so dass du damit nicht nur weitere zusätzliche Besucher gewinnen kannst sondern deine Webseite generell besser bei Google da steht.

Zu Schluss noch etwas zu den Texten: Mehr Wörter bedeuten für Google meist höhere Qualität, und sofern deine Beiträge auch gut zu lesen sind, begeistern sie auch deine Besucher – die dann deinen Beitrag vielleicht von sich aus in den Sozialen Netzen teilen oder auf der eigenen Seite verlinken. Schreib aber nicht zu viel – die meisten Besucher haben nicht viel Zeit und lesen sich ungern Texte mit 3000 oder mehr Wörter durch – hier hilft das Splitten in mehrere Beiträge oder Teile, die dann auch für unterschiedliche Begriffe bzw. Suchwörter in den Suchergebnissen der Suchmaschinen ranken können. Eine gute Wortanzahl für Beiträge ist aus meiner Sicht etwas zwischen 500 und 1000… Aber schreib die Keywords – sprich die Suchwörter, für die du gefunden werden willst – nicht zu oft rein. Eine hohe Keyworddichte bzw. das sogenannte „Keyword-Stuffing“ gilt als SPAMmy und wird früher oder später von Google abgestraft. Wenn du es jetzt noch deutlich genauer wissen willst, dann suche einfach mal bei Google nach WDF*IDF – du kannst gerade an dieser Stelle die Komplexität deutlich erhöhen, falls du noch Zeit und Lust dazu hast…

Offpage SEO

Nicht zu schnell und nicht zu viel! Gemeint sind damit die sogenannten Backlinks. Das sind die Verweise von anderen Webseiten auf deine Beiträge und Seiten. Du kannst diese Verlinkungen teilweise selbst eintragen – z.B. in Verzeichnissen, mit Gastartikeln oder als Kommentare auf anderen Webseiten und Blogs. Du bekommst sie aber auch, wenn jemand deine Beiträge oder deine Seite sooo toll findet, dass er per Link darauf verweist. Je mehr natürlich wachsende Links deine Webseite über die Zeit erntet, desto mehr steigen über die Zeit deine Werte (z.B. Domainauthority, Pageauthority / DA, PA) – die dir wiederum ein besseres Ranking deiner ganzen Themen und von dir bedienten Keywords bei Google bescheren. Dabei ist die Anzahl der Links die sogenannte Link-Popularity (kurz Link-Pop), die Anzahl der verlinken Domains ist die sogenannte Domain-Popularity (Domain-Pop) und die Anzahl der verschiedenen auf deine Beiträge/Webseite verlinkenden IPs ist die sogenannte IP-Popularity (IP-Pop). Alle diese vorgenannten Werte sind mit Grundlage des Gesamtwertes deiner Domain – es ergibt also Sinn, diese langsam über Wochen und Monate zu erhöhen. Nochmal, weil es so schön war: Langsam!!

Most Web search engines are commercial ventures supported by advertising revenue and thus some of them allow advertisers to have their listings ranked higher in search results for a fee. Search engines that do not accept money for their search results make money by running search related ads alongside the regular search engine results. The search engines make money every time someone clicks on one of these ads…

Noch etwas zur Art der Backlinks: Es gibt Meinungen da draußen, die propagieren, dass „NoFollow“-Backlinks nichts wert seinen. Aus meiner Sicht ist das schlichtweg falsch. Denn: Auch via NoFollow-Link wirst du Traffic bekommen, weil Nutzer darauf klicken – und: Wider Erwarten crawlen auch die Suchmaschinen diese Links und erkennen den Verweis auf deine Webseite. Letztlich tragen NoFollow-Links zu einem gesunden Backlink-Profil deiner Webseite bei – oder anders ausgedrückt: Hast du nur „DoFollow“-Links, sieht das für die Suchmaschinen ggf. überoptimiert und damit eher verdächtig aus. Meine Meinung! 😉

Warum immer nur Google?

Während des Lesens hast du dich bestimmt gefragt, warum ich so sehr auf Google rumreite, wo es doch noch sooo viele andere Suchmaschinen gibt, bei denen du ranken könntest. Als Antwort mag ich dir gerne nur die hier abgebildete Statistik zeigen – die Marktanteile der Suchmaschinen weltweit im Januar 2017.

Verteilung des Suchmaschinenmarkts im Januar 2017

Suchmaschinenmarkt Januar 2017 (Datenquelle: netmarketshare.com)

Auf dem deutschen Markt sieht es sogar noch krasser aus, da Google dort Monat für Monat einen Anteil deutlich über 90 % hat – alles andere ist für deine regelmäßig begrenzten Ressourcen Zeit und Energie also erstmal zu vernachlässigen. Falls sich an den Verhältnissen mal etwas ändern sollte, kannst du immer noch darauf reagieren… 😉

Bin ich jetzt „SEO-fit“?

… fragst du dich vielleicht. Meine Antwort: Es kommt darauf an. Für kleine Webprojekte bist du es vielleicht – aber für große in einem hart umkämpften Markt?? Wohl kaum – aber hier mag ich dich gerne nochmal auf das oben bereits genannte Buch The SEO Battlefield verweisen. Dessen Autorin Anne A. Ward führt das dort nämlich sehr schön in etwa so aus:
Alles, was einfach ist oder „out of the box“ kommt, wird dich niemals an die Spitze führen. Und du fragst dich jetzt noch allen Ernstes, warum? Weil das deine Mitbewerber auch machen können: Kaufst du Links, kann dein Konkurrent das auch. Du nutzt ein SEO-PlugIn? Das nutzt dein Wettbewerber auch. Du hast die Metatags, deine Texte, deine Überschriften, die URLs und deine internen Verlinkungen optimal entworfen und aufgesetzt? Hat deine Konkurrenz schon lange…
Für ein erfolgreiches SEO sind also gute, innovative Ideen gefragt. Und ein ständiges Ausprobieren und Spielen damit, nicht zu vergessen auch das gleichzeitige Monitoring der Entwicklung deiner Rankings. Auch die Beobachtung von Trends, um frühzeitig neue Keywords und Themen zu integrieren – quasi als Investition in die Zukunft. Außerdem das Suchen und Nutzen von Plätzen und Webseiten, wo noch keiner vor dir war – und wo so schnell kein anderer hin kommt… etc. Weil es so schön war, nochmal in Kurzform für dich zusammengefasst:

Alles, was einfach ist, können und machen die anderen auch. Sei kreativ und innovativ!

 

SEO Begriffe

Wenn du anfängst, dich für SEO zu interessieren – weil du merkst, dass du das irgendwie brauchst, du also schließlich über den Punkt hinweg bist, also du noch geglaubt hattest, SEO sei ein neues DEO oder eine bisher unbekannte Automarke – kommst du immer wieder mit Begriffen in Berührung, die scheinbar für alle anderen selbstverständlich sind.
Auch in diesem Text – so glaube ich – war einiges davon dabei, was ich aber hoffentlich im Textfluss für dich auflösen konnte (??? – wenn nicht, frag mich bitte per Kommentar!).

Aber es gibt darüber hinaus noch gefühlt Hunderte an Begriffen, über die du früher oder später stolpern wirst. Wenn du dann nicht die Suchmaschine deiner Wahl – also Google 😉 – bemühen willst, hilft dir dabei vielleicht auch das Glossar von Martin Mißfeldt – einem langjährigen SEO-Experten mit dem Schwerpunkt auf „Bilder-SEO“. Das Glossar ist zwar noch im Aufbau, das soll uns aber nicht stören, da so etwas eh niemals fertig sein kann. Also schau doch einfach bei unklaren Begriffen erstmal auf Martins tagSeoBlog vorbei:

Seo-Glossar – die Erklärung der wichtigsten Seo-Fachbegriffe

Kurzes Nachwort

Für mich als Informatiker ist SEO faszinierend, aber ich kann verstehen, wenn du selbst immer noch „keinen Bock“ darauf hast oder es für viel zu kompliziert hältst – aber es gehört einfach dazu.
So wie das Tanken – falls du Auto fährst, wie das regelmäßige Zähneputzen – es sei denn, du stehst auf Zahnärzte –, wie das Gießen – wenn du Zimmerpflanzen hast – oder das Füttern, wenn du Haustiere dein eigen nennst.
Dir fallen sicher noch mehr schöne Vergleiche ein – die kannst du ruhig für alle in einem Kommentar da lassen…

Also: SEO ist wichtig für deinen Blog oder dein Online-Business. Es schafft ein Stück des soliden Fundaments für langfristigen Erfolg – wenn du den willst. Willst du den? Willst du den wirklich?? Dann setz dich auch weiter mit SEO auseinander, den Anfang hast du ja jetzt schon mit der Lektüre dieses Artikels gemacht 🙂 …

 

Hmm…, du fragst dich jetzt bestimmt, warum ich diesen Beitrag geschrieben habe. Zumal er aus meiner Sicht auch nur „rudimentär“ und noch nicht ganz fertig erscheint… Letzteres bringt mich zur Bitte, dass du gerne ergänzen und kommentieren solltest, wie du einzelne der oben beschriebenen Schritte siehst bzw. welche Erfahrungen du selbst schon mit SEO Maßnahmen gemacht hast. Ersteres dagegen soll erst mal mein Geheimnis bleiben – aber vielleicht kommst du ja drauf(?) und schreibst das hier ebenfalls in deinen Kommentar rein – ich bin echt gespannt auf deine Vermutungen! 🙂

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Christian,
    besonders gefällt mir Dein “Follow your dream” Artikel, Deine Einstellung und Art zu schreiben. Das spricht mich viel mehr an als diese klassischen “Schnell reich werden” Seiten, die sich sonst mit diesem Thema befassen. Deshalb möchte ich Deinen Beitrag auch gerne kommentieren.
    Auch ich habe einen Traum … und ein Hobby, das mich schon seit meiner Kindheit fesselt und fasziniert. Um meine Leidenschaft zu teilen habe ich vor eingen Monat mit meinen Blog begonnen. Ich will damit nicht reich werden, aber ein paar Besucher wären schon schön. Ich sehe mich auch mich nicht als Nischenseite, meine Leidenschaft und Überzeugung steht über den finanziellen Interessen. Aber auch das wäre mit mehr Besuchern noch motivierender 🙂
    SEO sehe ich als “notwendiges Übel”, Spass macht mir das nicht (ich würde in dieser Zeit viel lieber über noch mehr tolle Spiele schreiben) Aber auch SEO seitig hier habe ich sicherlich in den letzten Monaten viel gelernt, eben die Basics, wie du hier auch beschreibst. Ich will jetzt nicht behaupten, alles bis ins letzte Detail perfekt umgesetzt zu haben, zumal es eben meine erste (und einzige) Seite ist. Aber sicherlich ist es auch nicht ganz daneben. Wäre das das Patentrezept, müsste ich viel mehr Besucher über google haben. Ich glaube nicht, in einem besonders hart umkämpften Terrain unterwegs zu sein, aber ein Selbstläufer ist es wahrscheinlich auch nicht.
    Es ist doch aber genauso, wie Du schreibst… das machen ja alle anderen auch. SEO – zumindest in dieser Form – ist also kein Erfolgsrezept sondern nichts anderes als lästige “Pflicht”. Wie soll man damit also nach oben in der Google Liste kommen ? Die erste Google Seite hat nun einmal nur 10 Plätze, egal wie man es dreht. Trotzdem tun viele SEO Seiten so, als wäre es das oben Beschriebene das non plus ultra.
    Seit deinem Artikel frage ich mich , ob ich mir weiteres “SEO lernen” schenken sollte… denn dort werde ich wahrscheinlich auch nicht mehr erfahren. Gibt/Gäbe es ein funktionierendes Rezept, würde dies keiner (schon gar nicht kostenlos) im Netz verbreiten und sich damit eigene hausgemachte Konkurrenz wecken. Viellleicht war ja diese Erkenntnis auch Dine Intension zu diesem Artikel ?

    Also gehe ich in mich und hoffe auf Innovative Ideen 🙂

    Interessieren würde mich, ob du deinem persönlichen Traum schon näher gekommen bist, bzw. Ob du mit deinen bisherigen Erfolgen zufrieden bist. Dies auch gerne über PN.

    Grüssle,
    Simone

    • Hallo Simone,
      vielen lieben Dank für deinen langen, netten Kommentar – vor allem aber, dass du meinem Blog deine Zeit geschenkt hast. Es fühlt sich gut an, wenn „da draußen“ Menschen wie du das lesen, was ich schreibe und das dann auch noch gefällt. Danke – „you keep me going“! 🙂

      SEO ist durchaus tricky, weil sich die Bedingungen so schnell ändern und – weil die meisten, die sich mit diesem Thema beschäftigen, auch nur im Nebel stochern, aber gerne etwas anderes behaupten… Letztlich ist es ein permanentes Ausprobieren mit anschließendem Überprüfen, ob die durchgeführten Änderungen positive bzw. negative Effekte auf das Ranking der eigenen Seite haben. Anders als du finde ich es zumindest faszinierend – wenn auch nicht gerade spaßig – weil mich die technischen Aspekte dahinter einfach interessieren. Wenn sich für dich SEO nicht so gut anfühlt, gehe doch intensiv in die sozialen Netzwerke (v.a. Twitter & Facebook), um langfristig Traffic für deine Spieleseite zu bekommen – gerne folge ich dir dort 😉 …
      Die meisten der oben im Artikel beschriebenen Techniken würden die selbsternannten Profis als SEO aus 2010 bezeichnen, aber sie waren für mich – zumindest für die Getreidemühlenseite – sehr erfolgreich. Ich bin im Dezember mit der hauptsächlich anvisierten Keywordkombi „Getreidemühle kaufen“ bei Google-DE auf Platz 2(!) gerutscht und war, was ich niemals erwartet hatte, auch mit dem Hauptkeyword „Getreidemühle“ unter den ersten 10 zu finden – klappt also doch 🙂 … Das Google-Update Anfang März hat zwar für ein paar kleine Eruptionen gesorgt, aber andere hat es m.E. deutlich schlimmer getroffen. Für die Getreidemühlennischenseite ist noch der abschließende Artikel hier im Blog offen, der die Entwicklung der letzten 4 Monate inkl. Maßnahmen, Statistiken und Einnahmen offen legt – wird diesmal etwas länger und ist deshalb lange noch nicht fertig 😉 …
      Als „sneak peek“ vorab hier mal die bisher entstandenen Einnahmen: November 27,09 €, Dezember 32,65 €, Januar 56,30 €, Februar 22,28 €, März bis jetzt 11,49 € sowie via eBay-Partnerprogramm im Januar 7,26 €. Daraus kannst du erkennen, dass trotz guter Rankings bei Google das Ergebnis eher ernüchternd ist – zumal ja auch Kosten anfallen.

      Meine SEO-Learnings waren also positiv. Das Wichtigste ist aber – auch für dich – zu wissen, dass gutes SEO Zeit braucht, viel mehr Zeit, als die meisten vermutlich denken werden.
      Ich habe mir deine Spiele-Webseite und dein Backlinkprofil mal angeschaut und glaube, dass du aus SEO-Sicht schon vieles richtig gemacht hast – jetzt heißt es warten und auf jeden Fall kontinuierlich weiter machen, was du ja aus deiner Leidenschaft für Gesellschaftsspiele heraus eh vor hast. Denn vernünftige Rankings waren auch bei mir eben erst nach 6++ Monaten sichtbar…

      Das Witzige bzgl. deiner Leidenschaft ist, dass ich Anfang Januar mit Jürgen, dem Inhaber der Spielewirtschaft in Berlin – wo ich regelmäßig zum Pokern hin gehe – zusammen gesessen und versucht habe, ihn zu einer Spieleratgeberseite zu überzeugen – er bringt als gelernter Spielepädagoge einiges mit, das so ein Venture zum Erfolg führen könnte. Kurz darauf startete dann noch der Ausrichter der NSC – Peer – seine Brettspielseite Abenteuer Brettspiele und ich hatte auch schon vorher eine Domain namens „ZeitzumSpielen.de“ gesnappt – allerdings ohne damit jetzt gleich selbst was machen zu wollen… Dein Thema und Hobby scheint also recht beliebt zu sein – ein guter Ausgangspunkt für deinen Erfolg. 🙂

      Ist mein persönlicher Traum schon näher gerückt? Hmm, eher nicht. Ich bin stolz auf mich, dass ich Ende 2015 endlich mit den Webprojekten und dem Schreiben von Artikel angefangen habe und werde auch nicht aufgeben, weil ich weiß, dass nur Geduld und Ausdauer zum Erfolg führen. Meine Einnahmen siehst du oben, alles andere ist zu vernachlässigen. Aber hätte ich keinen Lohn & Brot-Job, könnte ich mir die laufenden Kosten kaum leisten. Neben den sichtbaren Dingen arbeite ich mit Kollegen und Freunden an einigen komplexeren Projekten, die teilweise einen hohen offline-Anteil beinhalten – auch hier vergeht die Zeit schnell ohne sichtbare Erfolge. Alles in allem habe ich in den letzten 2-3 Jahren aber sehr viel gelernt, auch von neuen Gebiete und Themen, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie gibt 🙂 … Und ich weiß, dass ich das, was ich will, nur mühsam alleine aufsetzen kann. Hier rutscht also immer mehr das Thema „Netzwerk“ in den Vordergrund – etwas ganz tolles, wenn man als „introvertierter Informatiker“ durch das Leben läuft: Wir haben in Berlin zwar Bloggerstammtisch, WordPress-MeetUps und viele Entrepreneur-Events – aber alleine fällt es mir schwer, überhaupt hin zu gehen. Mein Umfeld hat nur partiell Verständnis für Selbständigkeit oder gar Online-Business, so dass der Schritt aus der Komfortzone fast immer dazu gehört – anders, als wenn ich schon vorher die Teilnahme „in Begleitung“ planen kann.
      Aber ich arbeite stetig an meinen persönlichen Skills zu mehr „Netzwerk-Kompatibilität“, so dass auch hier letztlich wieder Geduld und Ausdauer gefragt sind. Und wenn ich dann wieder in meinem Lohn & Brot-Job meine Lebenszeit verbrenne, schöpfe ich regelmäßig die Kraft dafür, an „meinem Traum“ weiter zu arbeiten. Und ja, die „ToDo-Liste“ ist tatsächlich lang – sprich das, was ich noch gerne ausprobieren und hier im Blog dokumentieren möchte: U.a. eBooks schreiben, Podcasts machen, Videotutorials zusammenstellen, Stockfotografie endlich mal starten, Tarot vertiefen und eine Webseite dazu aufsetzen, mit Domains handeln, uvm. … Und falls die 24 Stunden, die jeder Tag so hat, mir nicht reichen, arbeite ich zusätzlich auch in der Nacht daran 😉 …

      Hmmpff – ist jetzt doch etwas länger geworden 🙂 …

      Liebe Grüße aus Berlin
      Christian

      PS: Warum ich diesen SEO-Beitrag geschrieben habe? Die erste Motivation dazu war, dass ich eine ExSEO-Agenturdomain gesnappt hatte, die noch einen Wikipedia-Backlink zum Thema „Suchmaschinen“ besitzt, den ich so per 301-Redirect auf diesen – meinen neuen Artikel hier – weiterleiten konnte. Vielleicht hilft’s dem Blog ja 😉 …

  2. Lieber Christian,
    Auch Dir vielen herzlichen Dank für dein ausführliches Feedback. Das motiviert auch mich zum Gas geben, damit haben wir ja eine klassischen win-win Situation.

    Übrigens finde ich deine Einnahmen durchaus beeindruckend, gemessen an der Zeit, seit der du daran arbeitest…. damit wäre ich mehr als hochzufrieden. Ich hätte überhaupt nie gedacht, dass man mit Getreidemühlen etwas verdienen kann. Chapeau ! Meine einzigen paar Kröten auf der Amazon Uhr stammen von Freunden von uns. Ist aber trotzdem “ehrlich verdient” , da sie ja meine Spiele ja bei uns zu Hause exclusiv incl. Erklär-Service etc. spielen dürfen…
    Jaaaaa, Facebook & Co. Ganz ehrlich hatte ich gehofft, diese Ära überspringen zu können (Second live habe ich bereits erfolgreich unwissend überstanden). Ich dachte immer, bis meine Jungs (10 und 12 Jahre) soweit sind, gibt es etwas anderes, mit dem ich mich dann zwangläufig befassen muss. Ich finde es auch ein ein wenig kontraproduktiv, da ich mich ja eigentlich mit meiner generellen Botschaft dafür stark mache WENIGER Zeit mit digitalen Medien zu verbringen, sondern mehr analog zu spielen. Da aber alle sagen, ohne Social Media geht es nicht, habe ich altes Weib mich nun doch durch gerungen, auch dort laufen zu lernen. Gestern habe ich meine Facebook Seite erstellt: https://www.facebook.com/Familienspiele-1647127322260941/ .. du wolltest mir folgen ?! 🙂 Ich freu mich !
    Poker gehörte lange nicht unserem Fundus, aber nun hatte sich mein älterer Sohn einen Pokerkoffer gewünscht – und bekommen. Natürlich pokern wir jetzt auch gelegentlich. Meine Jungs setzen viel zu riskant, (Gott-sei-Dank sind es nur Chips und kein Geld ) so sind wir meistens bald wieder fertig 🙂 . Kann man mal spielen, wird aber sicher nicht in meine persönlich Top Liste rutschen, dafür haben wir zu viele andere tolle Spiele. Jürgens verspieltes Wirtshaus gefällt mir super gut… ich hätte sowas auch gerne in meiner Nähe, leider Fehlanzeige. Meinst du, er würde mir einen Link schenken ?
    Peer ist der “selbständig-im-Netz Peer” ?! … Bei ihm habe ich auch schon einiges nachgelesen und gelernt. Umso mehr war ich im ersten Moment geschockt, dass sich ein solcher “Profi” nun auch in “meinen Thema” mitmischt… dann stehen die Chancen ja noch schlechter, jemals nach oben zu kommen. Als ich mir seine Seite dann angeschaut habe, war ich etwas beruhigt. Sie ist zweifellos sehr, sehr gut gemacht, das würde ich schon technische nie so hinkriegen. Aber ich denke, er ist thematisch sehr Crowdfunding und Fantasy orientiert und hat demnach eine ganz anderer Zielgruppe als ich. Auf seiner Seite würde ich meiner Rolle als “Zocker” nachlesen, ich selbst will eher die “Mamas bzw. Eltern” ansprechen.
    Ja, Gesellschaftsspiele Seiten gibt es einige…. viele auch schon sehr lange. Ich habe aber nur wenig gefunden, was eben für “meine Zielgruppe” gemacht ist… deswegen meine ich, für mich sollte da auch noch ein Plätzchen sein in der großen Welt der Spieleblogger.. hoffe ich.
    Was mich auf jeden Fall stark interessiert, sind Deine weiteren Erfahrungen mit ebay. Ich kaufe selbst sehr gerne und viel über ebay.. Gerade im Spiele-Sektor ist das sehr interessant, da man ältere Spiele, die out-print sind, nicht mehr über Amazon bekommt. Trotzdem möchte ich auch solche Spiele bei mir aufnehmen.. da zählt nur, dass es ein tolles spiel ist, egal wie alt. Von daher würde ich mich sehr freuen, wenn du hierüber mehr berichtest.
    Das ich nicht SEO süchtig bin, hast du sicher schon daran gemerkt, dass ich Dir einen ersten langen Kommentar geschrieben habe, und dabei nicht mal einen backlink gesetzt habe… das würde ich gerne nachholen. 🙂
    Mir ist einfach wichtig, das Familien wieder mehr analog Spiele spielen… am besten die richtig guten Spiele, also solche, wie ich sie auf http://die-besten-familienspiele-gesellschaftsspiele.de/ vorstelle. Aber selbst Mooopoly oder MÄDN – beides keine guten Spiele, da viel zu trivial – sind besser als gar nicht zu spielen.

    Lieber Christian, Ich würde mich sehr freuen, wenn wir in Kontakt bleiben. Mir gefällt Deine Art und auch Deine Einstellung.

    Liebe Grüsse,
    Simone

    • Liebe Simone,

      dem Wochenende geschuldet jetzt nur eine kurze Antwort – ergänze ich aber im Lauf der Woche noch:
      Deine Facebook Fanpage habe ich gefunden und folge/like ich bereits – habe dazu auch noch einige meiner wenigen Kontakte eingeladen – vielleicht hilft es ja… Und ja, Peer ist der vom SiN-Blog – und du hast Recht, es gibt nicht so viel Überlappung: Wenn du nett fragst, könnt ihr bestimmt einen Linktausch machen 😉 …
      Bzgl. „Backlinks“ kann ich dich auch bei mir in den Footer hinter Volkers Kaffeerösterei (etc.) setzen – das wäre dann sogar „dofollow“ und auf jeder meiner Blogseiten – aber wirklich nur, wenn du magst (?)… ansonsten hattest du deinen Backlink eigentlich schon durch deinen ersten Kommentar gesetzt – mit deinem Namen als Ankertext 😉 …
      Ich will hier nichts versprechen, aber ich sehe Jürgen morgen vermutlich in Berlin und falls sich die Gelegenheit ergibt, frage ich ihn mal wegen einer Referenz zu deinem Blog (= Backlink) auf der Spielewirtschaftsseite.
      Wie oben eingeleitet, folgt die restliche Antwort die Tage – versprochen 🙂 …

      Liebe Grüße aus dem Berliner Umland
      Christian

      • … nun endlich der Rest meiner Antworten 🙂 …

        Aber vorab noch meine Learnings zur Spielewirtschaftsseite: Ich habe mir die DA bei MOZ angeschaut – die liegt bei 11 und ist damit unterirdisch. Auch die vorhandenen bzw. für mich sichtbaren Backlinks lassen sich an einer Hand abzählen. Ich habe das dann im Gespräch mit Jürgen thematisiert, weil wir ja schon vorher über seine online-Möglichkeiten gesprochen hatten. Da er aber aktuell über ein „Rebranding“ seiner Spielewirtschaft nachdenkt, das möglicherweise auch mit einem neuen Domainnamen einhergeht, sieht er im Augenblick keinen Sinn darin, die Seite bei Google zu puschen. Bzgl. eines Backlinks für dich gibt es die Möglichkeit, bei ihm einen Gästebucheintrag zu hinterlassen – er hat damit kein Problem. Aber für dich einen Backlink irgendwo anders zu setzen, sieht er aus der Ungewissheit bzgl. des Rebrandings heraus gerade als sinnlos an – zumal er die Seite nicht persönlich pflegt… Im Gästebuch sind maximal 3 ernst gemeinte Einträge, der Rest ist eh nur wegen des Setzens irgendwelcher Backlinks entstanden (die auch alle „dofollow“ sind – also durchaus ok) – so far, so good. Für die anderen Seiten ist der Wert seiner Seite wahrscheinlich gar nicht gegeben, für dich könnte die Themenrelevanz das gerade noch ins Positive kippen – entscheide selbst 😉 … Falls er im Laufe des Jahres eine neue Seite aufsetzen sollte, helfe ich ggf. dabei, diese dann nach vorne zu bringen – und kann natürlich das Backlinkthema erneut angehen…

        Die Einnahmen meiner Mühlenseite sehe ich trotzdem recht kritisch, da die Seite ja so weit oben ist – und im Winter eher die Saison für Mühlenkäufe war (frag mich nicht warum – aber es gibt da Schwankungen über‘s Jahr). Getreidemühlen haben einige Vorteile als Affiliate-Produkte – die meisten (elektrischen) sind teuer genug, um mit jedem Kauf eine signifikante Provision einzuspielen und außerdem scheint mir die Rücklaufquote gegen Null zu gehen. Nachteil ist allerdings, dass viele der Mühlen nicht von Amazon selbst, sondern von Herstellern und Händlern via Marketplace angeboten werden und somit auch oft mit Versandkosten kommen. Warum sollte der Kunde dann noch bei Amazon und nicht direkt beim Hersteller kaufen? Deshalb versuche ich auch, sukzessive meine Partnerschaften weiter auszubauen (eBay war die erste – Affilinet, Rakuten sowie einige Hersteller werden folgen)… kostet nur alles zusätzliche Zeit (und Überwindung 😉 ).

        Facebook habe ich privat nie wirklich gemacht – war etwa alle 3 Monate mal drin. Wenn du aber eine Webseite betreibst, dich in (geschlossenen) Gruppen fachspezifisch austauschen willst, und gleichzeitig weitere Kontakte bzw. Leser für deine/n Webseite/Blog suchst, ist es Gold wert: Deshalb musste ein neuer Account her. Auch hatte ich früher nie (ich wiederhole: Nie!) einen Twitteraccount, weil ich das eigentlich für „zu viel“ Ablenkung und darüber hinaus für absolut unnütz halte (so, wie Fersehen 😉 ). Aber um auf meine Blogposts aufmerksam zu machen, mehr Sichtbarkeit und Reichweite zu erzielen, ergibt sowas durchaus Sinn. Deshalb bin ich – wie viele andere vermutlich auch – jetzt ebenfalls da. Gleiches gilt für Pinterest, Tumblr, wordpress.com und Instagram… schafft alles irgendwie Sichtbarkeit und Backlinks für meine Webprojekte.
        Ach ja – auch ich freue mich natürlich über Follower/Likes meiner Facebook-Fanpage – oder gar über einen neuen Facebook-Kontakt 😉

        Pokern zählt seit etwa 2010 zu meinen Hobbies. Und: Die Erfahrung, dass auch Jungs „zu riskant“ spielen, habe ich über die Jahre beim familiären Pokern ebenso gemacht. Der große (19) spielt mittlerweile recht vernünftig – hat sich dafür aber auch durch meine umfangreiche „Poker-Bibliothek“ gelesen. Der jüngere (17) hat früher oft versucht, sich mit permanenten Bluffs nach vorne zu bringen – „zu riskant“ halt, ein absoluter Anfängerfehler 🙂 …

        Ein eBay-Partnernet-Account ist schnell eingerichtet, wenn du bereits einen normalen eBay-Account hast. Was mich aber stört – ich glaube, das hatte ich schon mal irgendwo geschrieben – sind die „Werbemittel“ vom ePN: Die Widgets zerschießen mir die Funktionalität meines Themes der Mühlenseite (ist Weta von Elma-Studio) und funktionieren nicht mit dem neuen, Amazon-eigenen WordPress-PlugIn – offensichtlich laufen in deren Skripte ein paar ganz böse Dinge ab. Ich habe also das Widget nur auf einer Unterseite für gebrauchte Mühlen, die ich auch gleich noch aus dem Caching excluded habe. Die restlichen Links auf allen anderen Seiten habe ich nur als Textlinks erstellt und eingefügt.
        Wenn du aber einzelne, auf eBay gelistete Spiele bei dir promoten willst, musst du diese Links auch irgendwie permanent pflegen – ob bei deinen gebrauchten Produkten/Spielen auch eBay-Suchanfragen als Links oder Widgets funktionieren, weiß ich nicht – einfach mal ausprobieren. Bei mir klicken täglich einige Besucher zu eBay durch, wobei ich merke, dass eBay nicht alle meine Klicks auch zählt. Dass darüber auch Käufe zustande kommen, ist unwahrscheinlicher, als bei reinen online-Shops – zumal der Käufer ggf. dazu erst noch eine Auktion gewinnen muss. Ob das bei den Spielen anders bzw. besser läuft, kann ich schwer sagen – wie oben schon erwähnt: Einfach ausprobieren 😉 …

        Liebe Grüße
        Christian

  3. Lieber Christian,
    Danke nochmal für deinen Kontakt zu Jürgens Spielewirtschaft, das ist ja wirklich eine ganz tolle Idee. Ich habe mich gerne in seinem Gästebuch eingetragen. Du siehst mich echt neidisch, denn sowas hätte ich auch gerne in meiner Nähe. Solltest du ihn jemals für ein anderes Spielprojekt überzeugen könne, würde ich mich da sehr gerne fachkundig beteiligen. Es würde mich übrigens auch interessieren, wie er meine Seiten findet…. schließlich ist er ja ein Profi :-). Vielleicht kannst du ihn ja mal beiläufig fragen, wenn’s passt. Das heißt nun nicht, dass ich DEIN Urteil nicht schätze.. aber ich glaube keiner liest gerne mehrere Seiten zu einem Thema, wenn sein Herz nicht dafür schlägt. Obwohl.. Pokern ist ja schon mal ein guter Anfang… können wir aus die noch einen echten Zocker machen 😉 ?

    ePN ist notiert. Spätestens wenn ein paar meiner aktuellen Spiele-Empfehlung out- of-print sind, werde ich mich mit eingehend befassen. Außerdem bietet es gerade für mich viele weitere spiele, die in den Fokus kommen, um darüber zu schreiben. Es wäre schade, tolle Spiele außen vor zu lassen, nur weil es sie nicht mehr neu zu kaufen gibt. Andererseits ist schon bei neuen spielen nicht wirklich viel zu verdienen… kannst du dir selbst ausrechnen bei ca. 30 Euro, was ein Gesellschaftsspiel im Durchschnitt kostet. Gebrauchte Spiele – auch gute – sind schon ab 8-10 Euro zu haben. … da muss man schon viele verkaufen, das es überhaupt was einbringt. Und Negativ wirken sich da sicherlich die Versandkosten aus. .. wenn dann noch >4 Euro Versand dazu kommt, stimmt die Relation Warenwert: Versandkosten irgendwie nicht mehr.

    Und Danke auch, dass ich nun wohl neben Facebook und Twitter, auch noch die anderen sozialen (???) Dienste auf meiner Liste habe… großes Seufz.
    (wie heißt es so schön bei Lethal Weapon: “ ich bin zu alt für diesen Sch…“)
    Aber was tut man nicht alles für seinen Traum ?

    Ach ja… ich habe einen guten Freund, der Veganer ist. Dem habe ich den Link zu deinem Hasselnuss-Muffin Rezept geschickt. Er hat mir einen Probe-Muffin versprochen…

    so, Schluss für heute, auch meine Tag hat nur 24 Stunden…

    verspielte Grüssle,
    Simone

  4. Lieber Christian, ich bin gerade wegen Deines Spargel-Kommentars auf meiner Seite – auf Deine Seite gestoßen und könnte noch ewig weiterstöbern. Vieles, was Du schreibst, interessiert mich sehr und hilft mir weiter. Da es jetzt recht spät ist, stöbere ich wannanders weiter. Aber ich komme wieder! Viele Grüße! Nadine

    • Liebe Nadine, vielen Dank für dein positives Feedback zu meiner kleinen Seite: Ist wohl für fast jeden etwas dabei – vermutlich bin ich hier zu breit aufgestellt 😉 …
      Aber die positiven Kommentare helfen mir, damit immer wieder und wieder weiter zu machen 🙂 …
      Viele Grüße in den Süden
      Christian

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