WordPress

WordPress starten

Warum WordPress?

Da musste ich nicht lange überlegen: Es ist kostenlos, gut dokumentiert, sehr gut anpassbar und erweiterbar und… recht schnell aufzusetzen.

In Diskussionen mit Kollegen haben wir zwar auch Joomla, Typo3 und noch einiges andere gestriffen – aber letztlich sind wir alle immer wieder bei WordPress gelandet. Die Vielseitigkeit startet bei der schier endlosen Auswahl an Themes, die für jedes Webprojekt was zu bieten hat. Reicht das ins Auge gefasste Theme nicht aus, wird einfach mit einigen Plug-ins der gewünschte Funktionsumfang hinzugefügt.

„Ok, ok – werde doch mal bitte etwas konkreter“, denkst du jetzt vielleicht. Ja, irgendwie muss man das Thema ja einleiten – die Details kommen schon noch, versprochen. Fangen wir also erstmal mit einigen Basics an, die ich in den letzten Monaten so gelernt habe. Z.B. …

Woran erkenne ich, ob eine Webseite WordPress nutzt?

Das lässt sich bei den meisten Websites relativ einfach feststellen, indem du bei der fraglichen Webseite im Webbrowser auf die Quellcodeansicht schaltest. Wenn dann dort Unterordner in den Pfaden zu sehen sind, die z.B. wp-content, wp-includes oder wp-sonstirgendwas heißen, dann kannst du mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass du es hier mit einer WordPress-Installation zu tun hast.

Und wie erfahre ich, welches Theme die Seite einsetzt?

Nichts leichter als das: Wenn du noch in der Quelltextansicht bist, suche dort (z.B. mit Strg+F) nach dem Wort „themes“. Dann werden dir Pfadangaben in Form von „../wp‑content/themes/irgendwas/..“ markiert oder angezeigt, wobei „irgendwas“ das eingesetzte Theme bezeichnet, dessen Herkunft du wiederum via Google in Erfahrung bringen kannst.
Bei mir wirst du den Namen „baylys“ finden, ein Theme der Elmastudios, bei denen ich gleich das ganze Themebundle gekauft habe, da ich mich zum einen nicht entscheiden mochte, zum anderen für meine anderen Webseiten auch eher anders gestaltete Themes benötige.
Es kann sein, dass das Theme auch eine Eigenentwicklung ist oder das Themeverzeichnis vom Webseitenbetreiber umbenannt wurde – dann hast du aus meiner Sicht Trauer, weil du den Theme-Entwickler nicht finden wirst. Ist aber auch nicht sooo tragisch, da es neben einigen brauchbaren kostenlosen Themes wirklich einen ganzen Haufen toller Themes zu kaufen gibt. Empfehlen kann ich dir noch sehr universelle und sehr beliebte Themes, wie z.B. „Enfold“ oder „Be“ von Themeforest, die dir bei Bedarf sehr viele Freiheitsgrade geben…

Ich habe ja schon eine Domain, aber wie installiere ich das alles?

Wenn du nun – also jetzt – mit WordPress durchstarten willst, dann schau dir am besten ein paar Lernvideos an – das bekomme ich als Blogartikel nicht wirklich so schnell hin, zumal andere darüber ganze Bücher abliefern. Also einfach mal bei Youtube oder im Web nach dem Topic „WordPress installieren“, o.ä. suchen und dir wird geholfen 😉 …

Für einige Spezialthemen und einige Basics zu WordPress kannst du auch bei Majas WordPress1x1 vorbeischauen und als Ergänzung ihren Videokanal bei Youtube ansurfen. Ich selbst habe mir auch noch einige Video2Brain‑ und Rheinwerk‑Lernvideos dazu angesehen, die wirklich sehr gut gemacht sind und recht umfassend in das Thema einführen. Wenn du etwas mehr Geld in die Hand nehmen willst, kannst du aber auch den sehr umfangreichen 4‑Stunden‑Videokurs (53 Einzellektionen)* von Sandra Messer* kaufen – der gerade für absolute Anfänger zum erfolgreichen Nachmachen der einzelnen Schritte einlädt, oder aber den 33-teiligen-Kurs* von Werner Langfritz* buchen, der auch als langjähriger Experte zum Thema WordPress unterwegs ist…

Wie du siehst, die Auswahl an Lernmaterial ist schier endlos – deshalb hoffe ich, dass dir die paar Einstiegtipps jetzt erstmal helfen werden, das ganze Wirrwarr ein bisserl zu entflechten.

Sooo – wenn du jetzt mit WordPress durchstartest, dann sehe ich dich hoffentlich beim Artikel zu den wichtigsten und brauchbarsten WordPress-Plug-Ins wieder…
Bis dahin: Ciao! 🙂

 

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