Nischenseiten Challenge 2016 – Résumé

NSC2016 Résumé

Nach 13. Wochen der Teilnahme an der aktuellen Nischenseiten Challenge 2016 konnte ich einige interessante Erfahrungen und Learnings sammeln, die ich hier gerne mit dir teile…

 

Zielerreichung

Für mich war es sehr wichtig, dass ich wirklich jede Woche darüber berichte, was ich gemacht habe und wie weit ich bin. Allein schon, um zu sehen bzw. später nachvollziehen zu können, wofür die Zeit weg gegangen ist und welche Aspekte und Ereignisse den Ablauf beeinflusst haben.
Das mit dem Reporting ist mir gelungen, nicht jedoch, die Nischenseite so hoch zu ziehen, wie ich sie mir vorstelle und, dass sie nach 13 Wochen schon voll funktionsfähig ist und dazu noch Einnahmen generiert, eben auch nicht.
Betrachte ich den Zeitaufwand von „nur“ 33 ¼ Stunden, so ist das Ergebnis dafür gar nicht sooo schlecht – und ich weiß, dass ich einfach noch viel mehr Zeit in die Seite stecken muss. Das ergibt sich allein schon durch den Vergleich mit den anderen Teilnehmern, die auch durchgehalten haben, aber schlussendlich eine bessere Performance erreicht haben.

Ereignisse und Themen

Das Thema zu finden, ging relativ zügig – mit Unterstützung meiner Freundin während des Brainstormings wurde schnell die Nische festgelegt: Getreidemühlen. Die anschließende Analyse der passenden Keywords ergab ein ausreichendes Suchvolumen (SV), wobei ich die Themenwahl eher aus meinen Bezug zum Backen des eigenen Brots, die Vorliebe für selbstgemahlenes Getreide und einer gesunden Ernährung getroffen habe. Eine Konkurrenzanalyse und detailliertere Auswertung der Head- und Longtailkeywords im Zusammenhang mit anderen Anbietern habe ich deshalb erstmal sein gelassen: Ich wollte das Thema des Themas wegen – nicht, weil die Nische super profitabel aussieht.
Anschließend die benötigte Webseite technisch aufzusetzen (WordPress installieren und konfigurieren, PlugIns installieren und konfigurieren, Designentscheidungen treffen, Struktur festlegen, etc.) ging mir wie immer recht schnell von der Hand – das bekomme ich oft in wenigen Stunden hin. Danach stehen dann auch eine brauchbare Startseite und einige Unterseiten mit  Dummy-Beiträgen.
Auch die Anmeldung in der Google-Searchkonsole und das Einrichten von Analytics war flott erledigt, so dass Google die Seite schnell gefunden hat (meine Rankings für die meisten gewählten und von mir getrackten Keywords zeigen auf die Ergebnisseiten 2-3). Hier wäre also trotz meiner Bauchentscheidung  bei der Nischenfindung sehr viel Potential, die Seite nach vorne zu bringen.

Nach dem ersten Aufbäumen zu Beginn der Nischenseiten Challenge kamen leider der Berufsalltag, ein Umzug und letztlich mein soziales Umfeld inkl. Familie in den Weg. Eine Erfahrung, die auch viele der anderen NSC-Teilnehmer machen durften, und wegen der leider auch viele aufgegeben haben. Ich wollte das nicht, um das Momentum zu nutzen, da man ja den anderen regelmäßig sowas wie Rechenschaft schuldig ist. Ähnlich, wie in einem Erfolgsteam (nach Barbara Sher) – nur virtueller 🙂 .
Was ebenfalls Zeit gekostet hat, waren die Erfahrungen, dass Sichtbarkeit auch andere Internetkreaturen auf den Plan ruft. Damit rückte das Thema WordPress-Sicherheit einige Wochen in den Vordergrund, so dass dadurch die Arbeit am Content bei mir weitgehend zum Erliegen kam.
Schließlich habe ich nebenher an mir noch beobachtet, dass ich mich verzettele, da ich zeitgleich meinen Blog bedienen wollte und bei 2 weiteren Nischenseiten ebenfalls versucht war, dort ein bisserl Leben einzuhauchen.

So stimme ich in den großen Chor der NSC-Teilnehmer mit ein, die da sagen, dass 13 Wochen viel zu kurz sind, um was Brauchbares auf die Beine zu stellen. Wie haben es bloß die Leute geschafft, die mit ihren Seiten an der Spitze der NSC-Tabelle stehen? 😉
Positiv ist neben dem durch die NSC-Teilnahme erzeugten Druck – der dadurch entsteht, dass andere auf einen schauen, wie sich das eigene Projekt entwickelt –, die Möglichkeit, sich mit anderen intensiver auszutauschen, die durch die Parallelität der zu erfüllenden Aufgaben auf ähnliche Probleme stoßen. Der Austausch ging hauptsächlich über die Kommentarfunktion auf der Challenge-Seite, teilweise aber auch über die Blogs der verschiedenen NSC-Teilnehmer. Letzteres führte auch bei den jeweiligen Blogs zu mehr Traffic, was ein toller Nebeneffekt der NSC ist.

Zusammenfassung

Meine Aufwände und Kosten halten sich in überschaubaren Grenzen, so dass der Effekt der positiven Erfahrung bei der NSC-Teilnahme überwiegt. Die von mir in den Reports genannten Kosten sind außerdem noch insofern zu relativieren, dass die angesetzten Webspace-, Theme- und PlugIn-Kosten bereits im Voraus für andere Websites und Projekte beglichen waren. Nur die Domainkosten sind projektbezogen angefallen, wobei eigentlich die eine de-Domain ausgereicht hätte, die Domains „Muehle-kaufen.de und .com“ waren für die Teilnahme an der NSC unnötig.
Für letztere habe ich mir aber schon eine andere Verwendung ausgedacht (nein, ich werde nicht in den Immobilienhandel einsteigen – vielmehr lässt sich das „Mühlenthema“ auf Muskat-, Pfeffer- und Kaffeemühlen ausweiten – siehe auch die Gedanken in meinem NSC Report #6 auf der NSC-Webseite)…

Impressionen mit Traktor

Ausblick

Es geht natürlich weiter mit meiner Nischenseite Getreidemühle kaufen – gestern habe ich den ersten Entwurf der Themenseite für Getreide (quasi als Hubpage) online gestellt, heute plane ich noch die Artikel für Roggen und Weizen vorzubereiten. Außerdem habe ich für die Illustration der Seitenthemen noch ein paar schöne Landschaftsbilder aus meinen gesammelten Werken rausgesucht und angepasst.

Da geht halt noch was, ne? 😉 …

Maisfeld in der Sonne

Alle meine Reports zur NSC 2016

 

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