Nischenseiten

NSC2016

Um sich mal so richtig schön mit dem bisher erarbeiteten Wissen über WordPress, Themes und PlugIns austoben zu können, gleichzeitig fotografisch und per Illustrator kreativ zu sein, bietet sich als überschaubares Webprojekt folgendes an:
Der Aufbau einer Nischenseite.

Und das habe ich dann einfach mal gemacht, quasi als mein Blueprint für Nischenwebseiten:
Ich habe mir zunächst willkürlich ein Thema aus meinem Alltag bzw. Umfeld (hier: Slow Cooker) gewählt, dazu die passende Domain registriert und recht einfach an einem einzigen Nachmittag das Grundgerüst dazu geschaffen: Slow Cooker kaufen.
Die Seite ist zwar noch im Aufbau – das bedeutet, es fehlt noch massiv an Content (Hersteller, Produktvergleiche, Rezepte, Erfahrungsberichte) –, aber die Seite steht grundsätzlich erstmal.
Und ich glaube, sie wird letztlich, wenn sie dann von meiner Partnerin und mir gefüllt wird und so langsam ans Laufen kommt, zumindest die Hosting- und Themekosten wieder einspielen können.
Aber nun zurück zum Ausgangspunkt…

Warum Nischenseiten?

Dass man mit Nischenseiten im Internet Geld verdienen kann, ist in aller Munde – zumindest dort, wo ich regelmäßig im Web unterwegs bin, ob auf Youtube oder auf den zahlreichen Blogs. Aber du kannst auch sehr schnell dabei wahrnehmen, dass es bei Nischenseiten qualitative Unterschiede gibt:
Manche Seiten strotzen vor Rechtschreibfehlern, sind grauenvoll gestaltet, die Texte lediglich für Suchmaschinen aber nicht für den menschlichen Besucher optimiert und liefern kaum bis gar keinen Inhalt und Nutzen. Hauptsache der Besucher klickt auf eines der „Kaufen-Buttons“, der Rest ist dem Betreiber egal.
Andere Seiten dagegen sind liebevoll gestaltet und liefern wertvollen Inhalt, der über lange Zeit gewachsen ist, sehr authentisch rüber kommt und alles in allem dem Besucher viele Informationen und Mehrwert zum behandelten Thema bietet. Natürlich wollen WIR letztere Art von Seiten aufbauen und betreiben, so dass wir uns auch die dazu passenden Vorbilder suchen sollten. Wenn es uns dabei noch gelingt, den Nischenseiten ihren schlechter werdenden Ruf wieder etwas zu entziehen, haben wir meines Erachtens einen Beitrag zu einem besseren Web und somit zu einer besseren Welt geleistet – also los, komm mit, mal kurz die Welt retten 😉 …

Beispiele einiger Nischenseiten

Eines vorweg: So richtig schlechte Seiten mag ich am liebsten gar nicht erst verlinken, deshalb schreibe ich die meisten Webadressen hier nur als reinen Text ohne Link rein.

Eine schlechte Nischenseite

Schlauchboot-kaufen.eu: Obwohl der Betreiber ein wunderschönes und mächtiges WordPress-Theme verwendet, scheint er damit so gar nicht umgehen zu können. Der optische Gesamteindruck ist stark gewöhnungsbedürftig, die Texte sind alles andere als informativ und das abgesonderte, fehlerbehaftete „Bla bla“ dient einzig dem Aufbau eines guten Google-Rankings.

Zwei recht gute Nischenseiten

Huehnerstallkaufen.de: Diese Webseite dient dem Betreiber als funktionierendes Beispiel für seinen Kurs zum Thema Nischenseiten. Diese Seite ist gut durchstrukturiert und liefert dem Besucher durchaus nützliche Informationen. Der Betreiber hinterlässt damit einen guten Eindruck und der Erfolg der Webseite gibt ihm Recht.

Haengesessel-abc.de: Diese Seite ist eines der Ergebnisse der Nischenseitenchallenge 2015. Der Betreiber hat viel Arbeit und Herzblut in sein Thema „Hängesessel“ gesteckt und das Ergebnis ist eine wirklich schöne, authentisch wirkende Nischenseite.
Sie sollte dir als eines der positiven Beispiele dienen, was alles an weitgehend ansprechender Gestaltung und nützlichem, informativem Inhalt zu einer Nische möglich ist. Wenn du jetzt auch eine Nischenseite aufsetzen möchtest, dann orientiere dich bitte eher an dieser Seite… 🙂

Nischenseiten Challenge 2016

Zur NCS 2015 kannst du dir hier die Rankings bzw. die Ergebnisse der damaligen Teilnehmer einsehen: Ergebnisse der NCS 2015. Daneben findest du auch die Ergebnisse der NSC 2016.
Dadurch bekommst du auf jeden Fall einen ersten Eindruck, was alles an Themen für Nischenseiten so möglich ist. Wenn du dann das Gefühl hast, dass du das auch mal im Rahmen einer Challenge ausprobieren solltest, dann mach doch einfach bei der nächsten Challenge mit…
Denn Vorteile bei der Teilnahme an einer solchen Challenge gibt es viele: Du arbeitest gleichzeitig mit anderen „like-minded People“ an der Umsetzung, wobei dir das Umfeld eine klare Vorgehensstruktur zur Verfügung stellt. Und, du hast durch das wöchentliche Reporting einen Motivationsdruck, öffentlich ein Ergebnis – d.h. dein Vorankommen mit deinem Nischenprojekt – zu dokumentieren. Das hilft dir letztendlich dabei, nicht der allgemeinen Prokrastination zu verfallen und so besser voran zu kommen. In Summe lernst du dabei sehr viel, vor allem auch von den veröffentlichten Erfahrungen der anderen Teilnehmer.

Für mich gilt: Man muss mal dabei gewesen sein. Und du? Ziehst du mit??
Hier geht es zur nächsten NSC – wenn sie denn wieder ins Leben gerufen wird. Und wenn dich meine Teilnahme und meine Learnings bei der NSC 2016 interessieren, findest du hier alle meine Reports zur NSC 2016.

Und was wären die Schritte zur eigenen Nischenseite?

Wenn du nicht an einer der nächsten Challenges teilnehmen möchtest, bei der du Schritt für Schritt durch die verschiedenen, notwendigen Tasks geführt wirst, dann hat eisy (Soeren Eisenschmidt) dazu mittlerweile ein umfassendes eBook geschrieben und auf Nischenseiten.de eine Community ins Leben gerufen …

Und wenn du außerdem noch wissen willst, warum Nischenseiten eigentlich Mist sind, liest du hier, wie der Autor des Artikels – Martin Mißfeldt – das eigentlich gemeint hat.

 

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo zusammen,

    Wie finde ich denn als blutiger Anfänger weitere Seiten, an denen ich mich orientieren kann, um ein wenig Erfolg damit zu haben?

    Viele Grüsse
    Holger

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