Mein BuJo 📓 🖌️ 🎨 – erste Schritte

BuJo blanko / leer

Vor ein paar Wochen bin ich über ein Thema gestolpert, das mich seitdem beschäftigt:

Der/Das Bullet Journal (wird kurz und liebevoll oft nur „BuJo“ genannt).

Und auch, wenn es da draußen durchaus ein paar „Dudes“ 👨‍🎨 gibt, die sowas machen – und selbst der BuJo-„Erfinder“ Ryder Carroll ja männlich ist, so werde ich das Gefühl nicht los, dass „Bullet Journaling“ mehr ein „weibliches“ 👩‍🎨 Thema ist…

Meine Partnerin wusste beispielsweise sofort, was ich machen wollte und zeigte mir ihre ganzen Gehversuche und dazu noch ihren aktuellen „best practise“-Ansatz:
Ein individuell beklebtes und verziertes A5-Atoma Notizbuch, ausgestattet mit den recht teuren „dotted“ original Atoma-Pages. Falls du es noch nicht kennst oder weißt – der Vorteil eines Atomas liegt im Aufbau: Du kannst jederzeit Seiten herausnehmen und an anderer Stelle wieder einfügen (oder auch nicht). Dieser Luxus gepaart mit den Ansätzen des „Bullet Journaling“ á la Ryder Carroll ist schon eine geniale Kombination…

Ich hatte mir für’s erste aber schon einen A5 „dotted“ Leuchtturm 1917 gekauft und wollte – auch wenn ich einen Atoma mit haufenweise passendem Papier hier ebenfalls rumliegen habe – jetzt erstmal mit dem Leuchtturm starten 🚀…
Beim Bullet Journal gilt ja unter anderem „learn during the journey“, also geht es anfangs oft um das Ausprobieren und Verwerfen – bis jeder seinen BuJo so gestaltet hat, wie dieser am meisten Nutzen stiften kann. Und das ist nun mal so individuell, wie ein jeder selbst individuell ist…

Wtf… – was zum Teufel ist ein Bullet Journal?

Wenn du hier das erste Mal vom Thema BuJo hörst, dann schau dir doch einfach kurz (ja, ist mit ca. 4 Minuten wirklich recht kurz geraten) das Video von Ryder Carroll an, wo er dir in „Neudeutsch“ – d.h. in Englisch – unterhaltsam erklärt, wie er darauf kam und wie die Basics eines BuJo aussehen können:

Du siehst, ein BuJo ist ein extrem flexibler Planer, der gleichzeitig auch deine Weiterentwicklung tracken und dich bei deiner Fokussierung auf die dir wichtigen Sachen helfen kann. Er ist quasi die „all-in-one“-Lösung, dein Leben ab sofort besser zu gestalten. Nein, er ist natürlich immer nur das, was du persönlich daraus machst oder machen willst… Sein Akku wird jedoch nie leer sein – versprochen! 😉

Und – halte ich mich an die Basics?

Nein. Ich habe z.B. von Anfang an die Ideen zu den Keys von anderen Bujo-Artisten und –Fans übernommen. Auch habe ich mehrere leere A4 Seiten eingefügt, die ich auf A5 gefaltet habe und so als Lesezeichen verwende – aber auch, um sie zwischen meiner Schreibhand und dem Papier des BuJos zu legen, damit kein Fett o.ä. auf die Seiten verteilt wird und so die spätere Beschriftung bis zur Unmöglichkeit erschwert.

Außerdem habe ich mir noch von Rhodia einen Block mit „dotted“ A4-Papier besorgt, dessen Seiten ich auf A5 gefaltet flexibel in mein BuJo stecke, um damit z.B. meinen „Habit Tracker“ umzusetzen.

Habit-Tracker Prototyp auf einem separten Rhodia-Blatt

Mein Habit-Tracker Prototyp auf einem separten Rhodia-Blatt

Ich hielt das für besser, da ich noch am Ausprobieren bin, wie ich meine wiederkehrenden Gewohnheiten & Tätigkeiten am besten tracke – und auch welche überhaupt… Und diese Seite kann immer an die richtige Stelle im BuJo platziert werden – eben als zusätzliches Lesezeichen.

 

Weitere Individualisierung 📔

Weil ich schöne Dinge mag, habe ich noch ein Umschlag aus Leder* dazu gekauft und ein paar Stifttaschen – ebenfalls aus Leder (Federmappe* und Federtasche*).

Utensilien aus Leder: Federmappe für Buntstifte, Federmappe für Kugelschreiber (Frixion, Papermate), Hülle meines Bujos

Utensilien aus Leder: Federmappe für Buntstifte, Federmappe für Kugelschreiber (Frixion, Papermate), Hülle meines Bujos

Das fühlt sich einfach gut an und es macht so noch mehr Freude, damit zu arbeiten. Da Leder schwer ist, habe ich mir für unterwegs einen 4-Farb-Kuli* – natürlich ein Pilot Frixion – besorgt, während ich daheim die Beschriftungen mit einem ganzen Arsenal an Stiften bewältige: Papermate InkJoy* für die permanenten Eintragungen, Pilot Frixion* in allen Ausführungen für die radierbaren und damit korrigierbaren Eintragungen.

Material und Qualität des Journals 📓

Leuchtturm1917 dottedDer 1917 von Leuchtturm A5* ist papierseitig gut genug, so dass es kein Verlaufen und kein Durchfärben („bleeding“) und auch kaum Durchscheinen („ghosting“) gibt. Aber, selbst wenn:
Perfektion an dieser Stelle ist einfach fehl am Platze und hält dich nur unnötig auf. Willst du mehr Papierqualität (bei gleichzeitig leider weniger Blatt im Journal), dann wählst du ein Notizbuch von Rhodia* – die kommen in der Regel mit Papier in 90g/m2 sowie einer erstklassigen Beschichtung und Verarbeitung. Damit kannst du dann auch das „ghosting“ auf ein Minimum reduzieren, hast im Gegenzug aber weniger Platz in deinem Journal…

Mein Bujo mit A6-Rhodia und 4-Farb Pilot Frixion

Bujo mit A6-Rhodia und 4-Farb Pilot Frixion

Wenn ich meine BuJo-Aufteilung erstmal optimiert habe, steige ich vielleicht auf Rhodia um – bis dahin habe ich von denen nur ein kleines „Satelliten-Büchlein“ in A6* im Einsatz, das ich immer dann mitnehme, wenn mir mein BuJo mal zu schwer oder zu groß für’s Mitnehmen und Dabeihaben ist.

Um zu üben, kannst du natürlich ein beliebiges Notizbuch nehmen. Aber letztlich solltest du in etwas Wertiges investieren, damit es dir auch Spaß macht, dein Büchlein überhaupt regelmäßig in die Hand zu nehmen. Auch haben sich die Varianten in „dotted“ – also die Journalbücher mit ganz schwach mit einem Punktegitter bedruckten Seiten – als am praktischsten erwiesen. Mich persönlich stören karierte und/oder linierte Seiten bzgl. der Flexibilität und Kreativität gewaltig – die Pünktchen dagegen geben zwar beim Schreiben Orientierung, sind aber weder aufdringlich noch ablenkend.

Aber: Mach, wie du es magst – meine Vorliebe hierbei sollte dir nun klar geworden sein…

Aufbau eines BuJos

Dein Bujo sollte immer durchnummeriert sein. Ist er es nicht, musst du das nachholen ✍️. Sieh es als kleine Meditationsübung an – du schaffst das!

Tipp: Die ersten 2-4 Seiten bekommen keine Nummern – die sind für den Index.

Index 🗂️🖋️

Im Index bzw. Inhaltsverzeichnis (das sind üblicherweise die ersten 2-4 Seiten – je nach Vorliebe – deines Bujos) trägst du später die jeweils neu erstellten Seiten und Inhalte ein, damit du sie schnell wieder finden kannst. Als erstes wirst du dort den Key mit seiner Seitenangabe eintragen ✍️.

Key 🗝️🖋️

BuJo KeyDer Key 🗝️ zeigt auf, welche Eintragungen welche Bedeutung haben. So kannst du später auf einem Blick erkennen, was es mit der jeweiligen Eintragung auf sich hat und ggf. wie du damit weiter verfahren bist.

Du kannst deiner Fantasie zwar freien Lauf lassen, jedoch haben sich ein paar Standardauszeichnungen als hilfreich erwiesen:

 

Aufgabe                                      . (Punkt)
Aufgabe erledigt                        x (durchgekreuzt)
Aufgabe zeitnah verschoben   > (Pfeil nach rechts)
Aufgabe neu geplant                < (Pfeil nach links)
Aufgabe gestrichen                  Aufgabentext (durchgestrichen)

Der Vorteil dieser Notation ist, dass du – je nachdem was aus der Aufgabe geworden ist – einfach das andere Symbol daraus machen kannst.

Außerdem sind noch folgende Symbole üblich:

Ereignis/Termin                        o (Kreis)
Notiz                                          – (Bindestrich)
Hier verwende ich zusätzlich noch:
Verabredung/Termin                Δ (Dreieck)

Um die Bedeutung einer Eintragung zu erhöhen, gibt es die sogenannten „Signifier“, die du einfach mit vor dem jeweiligen Journaleintrag setzen kannst:

Wichtig                                     * (Stern)

Derzeit verwende ich außerdem noch:
Frist                                           ! (Ausrufezeichen)
Idee                                          ⚡ (Blitz)
Inspiration                                ♥ (Herz)

Future Log 🔮🖋️

BuJo FuturelogJe nachdem, für wie viele Monate du planst, deinen neuen BuJo zu benutzen, trägst du diese auf den nächsten Seiten ab. Dabei drittelst du standardmäßig die Seiten per Strich und trägst in jedes Kästchen den jeweiligen Monatsnamen ein. Üblich sind 6, 9 oder 12 Monate – also 2, 3 oder 4 Seiten, deren Seitenzahlen du dann auch gleich noch zusammen mit dem Wort „Future Log“ in den Index übernimmst ✍️.

Monats-, Wochen- und Tagesseiten 📄🖋️

Hier wird es individuell: Je, nachdem wie genau du alles Planen, Verfolgen, Notieren, Verzieren usw. willst, desto mehr Platz wirst du brauchen – und auch mehr Zeit. Überlege also – falls dein BuJo kein Selbstzweck werden soll, wie intensiv und feingranular du alles aufschreiben willst. Üblich und praktikabel ist es, zuerst eine Monatsseite (für den ersten Monat – die anderen kommen erst später) anzulegen, dann noch 1-2 Seiten für die Woche. Jetzt überlege dir gut, ob du alles tatsächlich auf Tage herunter brechen willst.
Aber: Du kannst es auch erstmal ausprobieren und später jederzeit wieder ändern – also keine Angst, etwas falsch zu machen.
In die Tages- oder Wochenbereiche trägst du dann alle dort relevanten Aufgaben, Termine und Notizen so ein, wie du es dir durch deinen Key vorgegeben hast. Dinge, die später relevant werden, kannst du schon jetzt in das Future Log oder auf die Monatsübersichtsseite vermerken.

Unterhalb des Monats – aber natürlich auch, wo immer du gerne willst – kannst du auch noch weitere Seiten für Doodles, Sammlungen (z.B. von Sprüchen oder spontanen Ideen), „Brain Dumps“, „Gratitude Logs“, Nachverfolgung deiner Aktivitäten und Gewohnheiten („Habit Tracker“) aber auch für Challenges (mit denen du bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivitäten voran bringen willst) vorsehen – und das bei Bedarf jeden Monat neu, immer so, wie und wo du es magst oder brauchst.

Tipp: Um diese neu angelegten Seiten bei Bedarf oder geplanter Nutzung auch wieder zu finden, trage sie immer sofort nach Anlage auch in den Index ein ✍️.

Habit Tracking 📝🖋️

Eines vorweg: Du brauchst damit nicht alles tracken, was selbstverständlich ist. Beispiel gefällig? Wenn du regelmäßig deine Zähne putzt, musst du das nicht aufschreiben, nur um dann Tag für Tag das zugehörige Kästchen auszumalen… Zum einen schreibst du lieber Aktivitäten auf, die du täglich machen möchtest, aber oft bis immer wieder vergisst. Zum anderen notierst du dir Sachen, von denen du wissen willst, wie oft du sie über einen längeren Zeitraum machst oder eben nicht machst. Damit das jetzt nicht zu kryptisch klingt, hier mal meine „Habits“ als Inspiration für dich, die ich initial damit tracken möchte – sowie nochmal mein Grid, mit dem ich das jetzt mache…
Fängt nicht an einem Monatsanfang an – das ist für den Tracker aber auch nicht wichtig –, außerdem erkenne ich natürlich schon jetzt erste Optimierungspotentiale. Aber das war zu erwarten, schließlich ist es ja mein erster „Prototype“:

Mein Habit-Tracker Prototyp

Mein erster Habit-Tracker zum Rausnehmen (auf einfach gefaltetem „dotted“ Rhodia-A4 Bogen)

Ich habe schon viel von und auch über Hal Elrod gehört , so dass ich mir unbedingt meinen eigenen „Miracle Morning“ gestalten und umsetzen möchte – ich hoffe, dadurch noch mehr Energie aufbauen zu können… Mal schauen, nicht?
Dazu gehört dann natürlich auch ein früheres Aufstehen (an den Tagen, an denen ich nicht sowieso für 5.45 Uhr den Wecker stelle) – meinst du, ob 9.00 Uhr da ok ist? 😉
[Diese Frage ist durchaus ernst gemeint, da ich mir immer erst um 11.00 Uhr den ersten Kaffee von unten hole.] …

Viel mehr Wasser trinken: Aktuell trinke ich jeden Tag 2 Liter mehr an Wasser – und merke, dass mir das ganz gut tut. Ob ich das auch „on the job“ durchhalte, weiß ich nicht… Ist dann wohl nicht sooo einfach, mehrstündige Meetings ohne Unterbrechung zu überstehen. Auch hier gilt: Mal sehen…

Laufen/Trampolin/Bike: Da Bewegung für uns Menschen essentiell ist, und uns mit Energie auflädt bei gleichzeitigem Stress(hormon)abbau, ist mir wichtig, dass ich genug davon bekomme. Vor 10 Jahren bin ich 4x pro Wochen jeweils 14-20 Kilometer gelaufen und habe pro Jahr an mindestens 3 Halbmarathons teilgenommen (war meist auf 6 angemeldet – aber das ist einen andere Geschichte) – das geht heut‘ leider nicht mehr. Deshalb suche ich nach einem Substitut – wofür unter anderem das Fahrrad gut taugt, aber auch längere Spaziergänge helfen beim so wichtigen, regelmäßigen Workout. Um hiervon einen Überblick zu behalten, mag ich das auch ganz gerne tracken – ob es zukünftig so wie jetzt drin bleibt, weiß ich aber noch nicht…

Regelmäßiges Lesen, Schreiben, Meditation, Dankbarkeit, Visualisieren und Affirmationen vornehmen – alles das ist gut für das eigene Wohlbefinden und stärkt die Persönlichkeit… Warum sollte es also nicht auch gut für mich sein. Ist also die ToDo-Liste, die ich täglich umsetzen will…

Blog Posts müssen geschrieben und veröffentlicht werden – auch hier möchte ich die Schlagzahl erhöhen, was mir besser gelingt, wenn ich sehe, wie selten ich eigentlich was fertig bringe. Ähnlich verhält es sich mit den Backlinks und den Kommentaren… Deshalb werden diese Dinge ab sofort von mir getrackt…

eBay ist ein Punkt, der mir spontan in den Sinn kam: Hier liegt so viel von Wert herum, das ich nicht mehr brauche – nur ist das Loswerden von Dingen auch mit Aufwand verbunden. Vom Trennungsschmerz, die Sachen endgültig loszulassen mal abgesehen, macht es einfach verdammt viel Arbeit, die Fotos und Produktbeschreibungen zu erstellen, so dass zunächst gut gemeinte Vorsätze, mal wieder etwas zu verkaufen, schnell auf den nächsten Tag oder die nächste Woche verschoben werden: Hier will ich mehr Regelmäßigkeit haben – deshalb wird das jetzt getrackt…

Beim Fotografieren möchte ich nur sehen, ob ich es auch wirklich jeden Tag mache… Beim Pokern und Alkohol ist es genau umgekehrt, da will ich sehen, dass ich es nicht jeden Tag mache… 🙂

Und wenn ich Tage habe, an denen ich mal kein Geld ausgebe oder kein Fleisch esse, ist das auch ein Eintrag wert – hieran muss ich definitiv noch länger arbeiten… 😉
[Trotzdem tracke ich hier jetzt nicht meine Ein- und Ausgaben, weder im Habit Tracker noch irgendwo sonst im BuJo – dafür habe ich seit einigen Jahren eine Excel-Tabelle, die meine Finanzen perfekt abbildet. Ob ich mal im BuJo auch Budgets für was auch immer anlege – falls ich mal Geld für einen Wunsch ansammeln muss – weiß ich noch nicht. Bisher sehe ich diese Anwendung bei mir nicht.] …

Ob ich es jemals schaffen werde, vor 22.30 Uhr ins Bett zu kommen?? …das erscheint mir aktuell schier unmöglich, aber ich will es versuchen.

Wenn du noch mehr Ideen oder Inspirationen für deinen eigenen, persönlichen Habit-Tracker brauchst, dann frag Tante Google doch einfach danach (suche nach „BuJo Habit Tracker“ o.ä.) – einige Sachen habe ich definitiv nicht für mich übernommen, die dir jetzt vielleicht fehlen könnten…

Wie kann ein BuJo noch aussehen?

Diese Frage habe ich mir am Anfang auch gestellt. Aber Tante Google hat mir auch hier geholfen – denn über die Bildersuche findest du sehr schnell viele schöne, verschiedene Beispiele anderer BuJo-Nutzer, wie sie was aufzeichnen und wie sie welche Strukturen umgesetzt haben.

Am Ende gilt: Es muss dir Spaß machen, deinen Bullet Journal in die Hand zu nehmen und zu nutzen – also mach ihn dir so, wie es für dich passt und er dir am besten gefällt. Er kann – wenn du ihn richtig einsetzt – dein Leben nicht nur bereichern sondern auch spürbar verbessern ✨.
Woran das liegt? Wenn du die Dinge aufschreibst und regelmäßig reflektierst, werden dir viele Dinge bewusster und du kannst besser steuernd eingreifen – viel besser, als wenn du die Tage einfach nur geschehen lässt und auf einmal denkst: „Mist, schon wieder Weihnachten… Wo ist das ganze Jahr, das ja gerade erst begonnen hat, denn wieder hin? Und – ja, wo ist das ganze Geld geblieben?? Außerdem: Wieso habe ich eigentlich bis jetzt noch so gar nichts erreicht???… usw.“

Meine Ressourcen 📓🖋️🖊️🖍️🖌️✏️📔

FutureLog im Bujo

Hiermit macht „BuJo-ing“ Spaß 🙂

Wie oben schon erwähnt, ist das von mir verwendete Notizbuch ein Leuchtturm A5* dotted 📓. Die Lederhülle* kommt von Gusti Leder – ebenso die verschiedenen Stiftmappen (Federmappe*, Federtasche* und Stiftemappe*).

 

Pilot-FriXion-Collection

All diese Pilot FriXion Stifte sind radierbar: Textmarker, Kugelschreiber, 4-Farb-Kuli und auch die Filzer

Als radierbare Stifte verwende ich Pilot Frixion 🖊️ in verschiedensten Ausführungen, d.h. einen 4-Farb-Stift* für unterwegs, 10 einzelne Tintenkulis* (Spitze 0,7 mm in den Farben rot, grün, blau, schwarz, schwarzblau, orange, hellgrün, hellblau, pink, violett), Textmarker in 6 Farben*, Filzschreiber in 12 Farben*.

Außerdem verwende ich Buntstifte* von Faber-CASTELL in der Ausführung Colourgrip 🖍️, um Dinge nur schwach einzufärben oder z.B. die Ereignisfelder beim Habittracker zu markieren.
Für dauerhafte Beschriftungen verwende ich diverse Tintenroller von Papermate 🖊️, hier die Ausführung InkJoy 550 RT (Spitze 1.0 mm in den Farben rot, grün, blau, schwarz, türkis, violett, pink – d.h. Standardfarben* und weitere*).

Auch habe ich mir einige Schablonen besorgt – sowohl Ausführungen in Edelstahl* als auch Kinderschablonen* aus Kunststoff. Ein paar Lineale 📏 📐 waren schon vorhanden, die ich stets zum Linienziehen einsetze, da ich die schrummeligen Freihandlinien nicht so mag. Außerdem liegen hier noch etwa 20 verschiedene Rollen Washi-Tapes* ➿ rum, die mir meine Partnerin gestiftet hat…

Gusti-Leder Stiftemappe Ingemar

Die Stiftemappe Ingemar von Gusti Leder ist groß und geräumig – sie wird auch als Kultur- oder Kosmetiktasche angepriesen 😉

Erste Learnings und Verbesserungen im Alltag

Ich habe schnell einen ersten Erfolg – zu Neudeutsch heißt das wohl „quick win“ – festgestellt:
Vormals ein absoluter „Post-It-Junkie“ mit gefühlten 50 sichtbaren und noch mehr verbuddelten Notizen, sind nun die meisten Post-Its und Notizzettel vom Schreibtisch verschwunden und die gemerkten Sachen jetzt gut sortiert und strukturiert im BuJo gelandet.

Auch habe ich es durch das Bewusstmachen der täglich wiederkehrenden ToDos und Habits geschafft, bestimmte Dinge bereits öfter – heißt regelmäßiger – zu machen:
7 Minuten Trampolin springen, 2 L Wasser am Tag (zusätzlich!) trinken, wieder meine Morgenseiten schreiben (das stammt aus dem Buch „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron), regelmäßige Kommentare schreiben und Backlinks setzen, seltener alkoholhaltige Getränke konsumieren, mehr fotografieren, …
Da ich mein komplettes Journaling erst ab Juni starte, gibt es darüber sicher zukünftig noch einiges mehr zu berichten – es bleibt also spannend… 😉

Wie geht es weiter?

Sobald ich noch mehr Erfahrungen gesammelt habe, werde ich sicher meine „best practise“-Tipps in einem weiteren Beitrag mit dir teilen. Vielleicht gibt es ja auch – wenn mein erster BuJo 📓 mal voll ist – ein „flip-through“-Video von mir dazu auf Youtube… wer weiß? 😉

 

Wenn du auch schon ein Bullet Journal 📓 führst, und ein paar zusätzliche Tipps loswerden magst, schreib doch ein paar Zeilen in die Kommentare… Die Blogleser und ich werden es dir danken! 😉

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