Mojito Rezept

Mochito Zutaten

Nachdem jahrelang – nein vielmehr jahrzehntelang – der Cocktail Caipirinha das Mode- und Kultgetränk in meiner Siedlung und der weiteren Umgebung war, trinke ich auch gerne mal eine etwas „feinere“ Variante: Einen Mojito. Denn der Mojito schmeckt meiner Meinung nach durch seinen Anteil an Minze deutlich vielseitiger, erfrischender und inspirierender. Aber probiere es am besten selbst aus… hier hast du das Rezept für deinen Mojito:

Mojito
Mojito
Der Cocktail Mojito ist ein ausgesprochen erfrischender Longdrink, der im Sommer bei keiner Gartenparty fehlen sollte.
Zutaten:
  • ein paar Minzeblätter
  • 2 cl Limettensaft
  • 5 cl weißer Rum
  • 2 cl Sodawasser
  • crushed Ice
  • 1 cl Zuckersirup
Zubereitung:
Die Minze im Glas mit einem Stößel ordentlich zerdrücken und Limettensaft sowie Zuckersirup hinzufügen, anschließend umrühren. Das Glas mit crushed Ice auffüllen, den Rum dazu gießen und wieder umrühren. Bei Bedarf mit Sodawasser auffüllen.

Wertvolle Hinweise zum Mojito Rezept

Da ich immer braunen Zucker im Haus habe, aber keinen Zuckersirup (und mir dafür auch keinen ansetzen mag), nehme ich stattdessen vom Zucker 4 TL ins Glas, bevor die Minze zerdrückt wird. Statt des Limettensafts kannst du natürlich auch eine frische Limette zusammen mit der Minze mit dem Stößel zerdrücken. Außerdem geht auch Zitronensaft, der Mojito schmeckt dann vermutlich etwas „milder“.
Als Gläser eignen sich Longdrinkgläser. Ich persönlich bevorzuge  Caipi-Gläser, weil die eh in Mengen im Schrank stehen. Als Deko kommt regelmäßig noch ein Minzeästchen ins Glas. Und getrunken wird durch einen Edelstahl-Strohhalm, wobei es ein herkömmlicher Kunststoff-Strohhalm natürlich auch tut.
Bei der Menge des Rums kannst du variieren: Je nach gewünschter Stärke und Glasgröße gehen auch 4-8 cl Rum, wobei als weißer Rum von mir traditionell Havanna Club bevorzugt wird.

Das crushed Ice kommt bei mir daheim immer direkt aus dem Kühlschrank, du kannst es aber auch in jedem besseren Supermarkt aus dem Kühlregal kaufen. Oder du nimmst dir ein paar normale Eiswürfel, wickelst sie in ein (sauberes) Küchenhandtuch und haust ein paar Male mit einem Hammer drauf. Das Handtuch wird dabei vermutlich in Mitleidenschaft gezogen, ebenso könnte auch die Fläche Schaden nehmen, auf der du das machst: Bitte bedenke deshalb vor dem Zubereiten deines Mojitos, dass ich nicht für die Schäden haften werde, die du dabei verursachst 🙂 …

Historisches zum Mojito

Erfunden wurde der Mojito in Kuba, wobei die Herkunft des Namens unklar ist und es dazu mehrere Deutungen und Spekulationen gibt. Relativ gesichert ist nur, dass das Getränk erst um 1900 so genannt wurde – und ein erstes schriftliches Mojito-Rezept ist aus 1910 bekannt. Früher – d.h. im 16. Jahrhundert – wurde der „spätere“ Mojito eher aus Zuckerrohrschnaps und echten Limetten gemischt, heute wird dazu meist weißer Rum und Limettensaft verwendet.
Ernest Hemmingway – der bekanntermaßen kein Alkoholgegner war – hat maßgeblich den Erfolg des Mojitos mit bestimmt, letztlich auch mit dem Ausspruch „Meinen Mojito in der Bodeguita, meinen Daiquiri in der Floridita“, in dem er neben den Cocktails Mojito und Daiquiri auch seine kubanischen Stammkneipen huldigt.

Zusatzinformationen

Der Name Mojito wird „Mochito“ ausgesprochen, so dass viele nach dem Mochito Cocktail oder einem Mochito Rezept suchen. Damit auch diese Suchenden fündig werden, wenn sie bei Google „Mochito“ suchen, habe ich diesen Absatz hier eingefügt. Also – kurz und knapp – „Mochitorezept“ ist zwar nicht ganz richtig geschrieben, führt aber trotzdem zum Ziel. Und so soll es sein … 😉

[Dies war ein erster Test eines Schema-PlugIns, das ich für meine Nischenseiten slow-cooker-kaufen.de und getreide-muehle-kaufen.de zur Erstellung von Rezepten einsetzen möchte. Der Artikel ist aktuell noch nicht ganz fertig, da noch ein paar aussagekräftige Bilder fehlen – das Rezept kannst du aber trotzdem schon einsetzen 😉 …]

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