Follow your dream …

… diese Ansage ist ursprünglich als Anlehnung an den Song „Follow that dream“ von Elvis aus dem gleichnamigen Film entstanden.

Nun bin ich kein absoluter Elvis-Fan – die „echten“ Elvis-Fans mögen mir das jetzt bitte verzeihen – aber ich mag den Song aufgrund seiner Dynamik und seines Rhythmus sehr gerne hören – immer wieder und wieder. Und das vor allem auch deshalb, weil mich das Motto über die Zeit immer mehr fasziniert hat: „Follow that dream – follow your dream“ ist eine Ansage an dich, an mich, an uns – und ein einfaches Rezept – glücklich zu sein oder zu werden.

Zumindest ich habe wirklich lange genug damit gezögert, lange genug meine Zeit mit sinnlosen, langweiligen, uninteressanten oder frustrierenden Tätigkeiten verbracht und dadurch meine kurze, wertvolle Lebenszeit vergeudet. Wie ist es bei dir – geht es dir ähnlich? Fühlst du genauso??
Dann magst du mich vielleicht begleiten, dem bisherigen Leben, den erlebten und gelebten Zwängen, ein fröhliches „Good-Bye“ entgegen zu rufen und eine Reise anzutreten – in ein Abenteuer und in ein ganz neues, anderes, sinnvolleres, begeisterndes Leben zu wagen.
„Follow your dream“ als mein, … nein, als unser Synonym zu „raus aus dem Hamsterrad“, wie z.B. der Blogger und Podcaster Markus Cerenak es immer wieder predigt – und dann schließlich den eigenen Traum, die „eigene Legende lebend“, wie es auch z.B. Scott Dinsmore († 12.09.2015) uns schon erfolgreich vormachte…

Was aber ist nun der „eigene Traum“?

Das heraus zu finden, ist ein individueller, teils recht zeitintensiver und dann auch schon mal länger andauernder Prozess. Außer natürlich, du gehörst zu den wenigen Glücklichen, die das schon lange wissen und lediglich noch etwas zögern, den ersten Schritt in diese, eben die einzig richtige Richtung zu machen.
Dann solltest du nur noch mal überprüfen, ob es wirklich, wirklich, wirklich – ja, wirklich? – dein Traum ist, und nicht der eines anderen (z.B. deiner Eltern, deiner Freunde, deines Partners, der Gesellschaft, deines Umfeldes oder, oder, oder…).
Ich dagegen weiß es noch nicht so recht – und wenn es dir hierbei ähnlich ergeht, solltest du dir die Zeit nehmen und dir vielleicht die folgenden Fragen einmal der Reihe nach stellen:

  • Was will ich eigentlich machen?
  • Was begeistert mich daran?
  • Was begeistert mich überhaupt?
  • Was kann ich gut?
  • Was hat mir in der Vergangenheit oder auch als Kind Spaß gemacht?
  • Was möchte ich gerne können, was ich heute nicht kann oder glaube, nicht zu können?
  • Wie stelle ich mir einen perfekten Tagesablauf vor?
  • Wo will ich lieber sein?
  • Und letztlich auch: Mit wem will ich dort etwas machen?

Etwas schwieriger wird es damit noch, wenn du viele Interessen und „viele Träume“ hast. So geht es mir. Ich bin vom Typ her ein sogenannter „Scanner“ nach Barbara Sher oder „kreativer Chaot“ nach Cordula Nussbaum:
Ich begeistere mich in der einen Woche für ein Thema, in der nächsten Woche für ein anderes. Ich habe gefühlt 2 Dutzend Hobbies und 101 Interessen, die es gilt, neben dem aktuellen Job im Zeitrahmen jeder Woche von 24×7 unterzubringen – und trotzdem noch genug Zeit für tägliche Notwendigkeiten, wie Schlaf, Essen, Körperpflege, ggf. Sport und mehr zu haben.
Vielleicht hilft dir dabei eine Prioritätenliste, dazu eine 3- bis 6-Jahresplanung, zusammen mit einem Wochenplan, der dir feste Zeitfenster für die dir wichtigsten Themen gibt.
Mir hat das allerdings bisher leider nicht so recht geholfen, da ich schon an der Prioritätenliste gescheitert bin… 😉

Deshalb versuche ich jetzt – das ist ähnlich dem Aufbau einer Prioritätenliste – in Richtung „Minimalismus“ zu gehen: Was ist das wichtigste und das zweitwichtigste Thema? Und, wenn mir das klar ist: Versuchen, auf diese wenigen Themen zu fokussieren (etwa in Anlehnung an Gary Keller – „The One Thing“)!
Das geht jetzt aber auch nicht so schnell, wie es sich hier liest – das weiß ich schon aus eigener, schmerzlicher Erfahrung: Du musst dazu dein Leben und vieles drum herum erst einmal „entrümpeln“. Das fängt mit der Wohnung oder dem Haus an, geht weiter beim Freundes- und Bekanntenkreis, setzt sich fort bei den Gedanken, die einen täglich ablenken oder lähmen, macht aber auch bei lieb gewordenen Gewohnheiten nicht halt. Zusammengefasst lautet die wichtigste Zauberformel zur Zielerreichung schlicht „Weniger ist mehr!“:
Du schaffst mehr von den dir wichtigen Dingen, wenn du dich mit deutlich weniger Dingen befasst. Am unproduktivsten von allem ist das Fernsehen – dem solltest du ab sofort im Leben wenig bis gar keinen Raum mehr geben, aber auch – wenn du z.B. gar keinen Fernseher hast – die Nutzung des Internets zum alleinigen Zweck der Unterhaltung. Nicht, dass du das ganz sein lassen solltest, aber hier helfen dir fest eingegrenzte und vorher festgelegte Zeiten genau dafür, sonst machst du nichts anderes, weil es dich immer von „produktiveren“ Tätigkeiten abhält, die dich deinem Traum näher bringen sollen. Die Zeiten brauchst du aber mehr als dringend, um dein Leben zu verändern. Die Gretchenfrage lautet schließlich: Was davon ist dir jetzt wichtiger? (Nimmst du die rote oder die blaue Pille? 😉 )

Bei mir ist es übrigens Pokern, das die meiste meiner freien Zeit verschlingt, ohne dass es meine Persönlichkeit Pokerszene_800x600ccweiter bringt oder mich meinem Lebenstraum einen Schritt näher bringen könnte – für mich als „Action-Spieler“ erziele ich damit auch kein (Neben-)Einkommen. Das jetzt einzuschränken, daran arbeite ich noch – versprochen 🙂 …
Bei anderen ist/sind es (Online-)Gaming, Youtube, Facebook, Twitter, Pintrest & Co., Nachrichtenseiten und Onlinezeitschriften, WhatsApp, … Diese Liste kannst du gerne um die von dir noch so identifizieren „Zeitdieben“ ergänzen.

Wichtig ist zunächst einmal das „Bewusstmachen“, dass bestimmte Dinge dir deine (Lebens-)Zeit klauen – vorher wirst du es nicht ändern bzw. daran nichts ändern können, weil du es gar nicht merkst. Und: Du brauchst die Sachen jetzt nicht gleich alle aufgeben. Gib den dir lieb gewonnenen Dingen nur ihren festen Raum – aber eben nicht den ganzen. Denn – nochmal: Sie halten dich davon ab, deinen Lebenstraum zu verwirklichen! Und sag jetzt nicht: „Kümmere ich mich mal ab morgen oder übermorgen drum“, sondern fange jetzt mit deinen Veränderungen und dem beschriebenen Entrümpeln an, sonst machst du es nie. Und nochmal, weil es so wichtig ist: Sonst machst du es nie!!
Rufe dir also immer wieder in dein Bewusstsein: Diese ganzen oben aufgezählten, ach so „tollen“ Dinge halten dich von der Verwirklichung deines Lebenstraums ab! Fange endlich an, dir über die wichtigen Dinge in deinem Leben Gedanken zu machen – und zwar jetzt!

Hier mal meine „Wünsche“

Nun aber mal zu meinen Zielen, die ich während der letzten Jahre versucht habe, zu einem Gesamtbild von einem Lebenstraum zu konkretisieren und auszuformulieren: Ganz und gar weg von 9-to-5, dazu finanzielle Unabhängigkeit mit ortsungebundenen Aufgaben (= von daheim oder irgendwo auf der Welt machbar), vor allem dabei aber kreativ sein (d.h. Fotografie und Film, Grafik und Design, Texten und Schreiben, Musizieren und Malen, …).
Ich habe mir dabei auch gedacht, dass es nicht so schwer sein kann, ein „modulares“ Einkommen zu generieren – und der Blog hier ist ein kleiner Teil bzw. ein Modul davon, der einmal vor allem die Dinge von „Affiliate Marketing“ bis „FBA“ (d.h. fulfillment by amazon) abdecken, aber auch meiner Online-Aktivität den Rahmen geben soll – quasi als Klammer. Weitere Teile des modularen Einkommens könnten aber auch „Trödeln gehen“ oder „Pfandflaschen sammeln“ sein, einen Shop auf eBay aufsetzen, neuen Nischenseiten Leben einhauchen oder gar als Statist bei Filmen und Serien mitwirken. Hierbei stünde dann natürlich vor allem immer die Abwechslung im Vordergrund, weniger der megamäßige Return. Aber Abwechslung ist die Würze des Lebens, die dich immer wieder positiv überraschen kann, dir zahllose neue Einblicke und Weisheiten verschafft, die schließlich deine Erinnerungen reich und deine Zeit kurzweilig werden lassen. Probiere es einfach mal aus …

Nun aber zurück: Der Blog hier ist gleichzeitig eine Fortschrittsanzeige, die aufzeigt, wo genau ich mit welchen Projekten und Vorhaben auf dem Weg zur Realisierung meines Lebenstraumes gerade stehe. Er hilft mir auch dabei, meine Gedanken zu ordnen bzw. zu strukturieren, die nächsten Schritte zu planen und immer wieder über den aktuellen Zustand nachzudenken – und das alles passiert so nebenbei beim Schreiben, ist doch toll, oder?

Dir – als Leser – hilft er hoffentlich, eigene Ideen zu finden, oder anhand meiner Schritte selbst das eine oder andere Thema Gluecksklee_Verlauf+cut_250x283auszuprobieren. Im Idealfall machst du das – so wie ich – nebenher. Das bedeutet, du bekommst irgendwoher schon das monatlich benötige Kleingeld und baust dir mit wenig Investitionen weitere Existenzen auf, bis die genug abwerfen, dass du auf die erste Geldquelle (in der Regel ein 9 to 5 bzw. frustrierender 0815 Job) ganz verzichten kannst und nur noch Dinge machst, die dir liegen oder Spaß machen. Lass uns die Reise jetzt beginnen – Laura Geisbüsch hat das mal in ihrem Blog ein „Experiment“ genannt – ja warum nicht? Lass uns mit dem Experimentieren einfach mal anfangen…

Aufteilung des Blogs

Mein Blog hier ist einfach nur in 2 Kategorien aufgeteilt – und wie soll es anderes sein, sie heißen… ja, genau: Media und Cream. Dabei deckt Media die vielen kreativen Themen ab, wie z.B. Fotografieren, Filmen, Malen, Designen, Schreiben, Schauspielern, Musizieren, und was noch so an kreativen Dingen kommen wird…, während unter Cream alles andere zu finden sein wird – „Cream“ eben 🙂 .
Und jede dieser beiden Kategorien hat einen eigenen Menüpunkt, wobei auch unter dem zusätzlichen Menüpunkt Blog alle Beiträge dieser Webseite in chronologischer Folge abgerufen werden können.

Credits

IMG_2644Ich danke allen, die mich in den letzten Jahren inspiriert oder weiter gebracht haben, „mein eigenes Ding“ endlich zu starten – auch wenn sie vermutlich gar nichts davon wissen. U.a. waren das:

– u.v.m. – denen ich natürlich ebenfalls sehr herzlich danke sage möchte:
Danke!!!

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